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Liebe Kollegen, ich habe seit Langem eine Frage: Welcher Unterschied besteht bei der LNG-Gasifizierung zwischen ORV, IFV, SCV und herkömmlichen Wärmetauschern? Warum werden im Grunde alle Vergasungsstationen mit ORV ausgestattet? Warum können gewöhnliche Wärmetauscher oder Verdampfer hier nicht verwendet werden? ? ? ?
ORVs (Offenbau-Gasifizierer) sind Gasifizierer für flüssigen Erdgas, die Wasser als Wärmequelle verwenden, und werden insbesondere dann eingesetzt, wenn Meerwasser als Wärmequelle dient. Da die LNG-Empfangsanlagen meist in der Nähe des Meeres liegen, ist die Wassertemperatur dort relativ konstant und die Wärmekapazität groß – somit handelt es sich um eine unerschöpfliche Wärmequelle. Die maximale Gasmenge beträgt 180 Tonnen pro Stunde. Der Vergaser kann im Bereich von 0 % bis 100 % Last betrieben werden, und die Menge an vergasendem Material kann je nach Bedarf ferngesteuert angepasst werden.
Der Mainstream ist in Ordnung! Bei der Errichtung einer Empfangsstation geht es nicht nur um den Gewinn – ein großer Teil der Überlegungen bezieht sich auf die lokale Versorgungssicherheit sowie auf die Regulierung des Strombedarfs. Deshalb ist es in Zeiten hoher Gasnachfrage oder bei strenger Kälte im Winter oft nicht möglich, durch Wärmetausch mit Meerwasser die Gasvergasung so zu gestalten, dass die Bedingungen für den Transport gewährleistet sind. Deshalb muss man zu diesem Zeitpunkt auf IFV oder sogar SCV zurückgreifen, um durch Reaktion mit einem Zwischenmedium Wärme auszutauschen oder Brenngas zur Erhitzung und Vergasung zu verwenden, um die Versorgung aufrechtzuerhalten. Ich bin ein neu angefangener LNG-Auszubildender – das ist nur eine oberflächliche Einordnung. Ich bitte die erfahrenen Kollegen um ihre Ratschläge. Danke