Thread Content
Sehr geehrte Experten, unser Unternehmen beabsichtigt, Nickel-Sulfat in elektronischer Qualität herzustellen. In der Lösung soll 80 % Nickel enthalten sein, 0,5 % Kobalt sowie ein Gehalt an Eisen und Mangan von 0,1–0.4 %. Zudem sollen 0,5 g/l Kalzium und 0,6 g/l Magnesium enthalten sein. Wir planen, zur Entfernung unerwünschter Stoffe das Verfahren 204 sowie zur Entfernung des Kobalts das Verfahren 507 anzuwenden. Soll dabei Natriumschaum oder Nickelschaum verwendet werden? Sind die Betriebsbedingungen für Nickelseife und Natriumseife gleich? Kann Natriumseife zu einem zu hohen Natriumgehalt in Nickelsulfat führen? Vielen Dank an alle Helfer
Es ist durchaus möglich, den Verunreinigungen mit Harz entgegenzuwirken. Der Kobaltgehalt ist bei Ihnen nicht hoch; bei der Verwendung von Extraktionsverfahren muss die mitgelieferte Menge berücksichtigt werden, um den Nickelverlust zu bewerten. Unsere Firma hatte bereits solche Technologie.
Zuerst Natriumschale, Säuerung, dann Nickelshale, Säuerung. Natriumlichtseife – das Natriumgehalt ist sicherlich stark über dem Limit. Wenn die Flüssigkeit aus Nickel-Sulfat für Nickelseife gut kontrolliert wird, kommt nur wenig Natrium dazu – dadurch wird die Qualität des Nickel-Sulfats nicht beeinträchtigt.
Vielen Dank für die Antwort des Forumsbetreibers. Haben Sie bereits Experimente mit Nickelseife durchgeführt? Natriumseife etwa dreißig Minuten, wie lange braucht Nickelseife wohl? Außerdem: Wie hoch sollte die Konzentration von Nickel bei der Säuerung ungefähr sein? Danke!
Wenn man Äste verwendet, wie geht man mit Eisenionen um? Was Harze am meisten fürchten, ist Eisen.
Welche Standardanforderungen gelten für Nickel-Sulfat in elektronischer Qualität? Basieren Sie Ihre Prozessanforderungen darauf.