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Wie hoch ist der Schwefelgehalt im Kokereigas nach dem Einsatz verschiedener Entschwefelungstechnologien in den herkömmlichen Verfahren zur Reinigung von Gas in der Kokereiindustrie? Bezieht sich der Schwefelgehalt im Kokereigas hauptsächlich auf H2S? Wie hoch ist dann der Gehalt an organischem Schwefel, COS, und wie wird er zurückgewonnen und behandelt? Wie hoch ist der SOX-Gehalt in den Abgasen des Kokereibetriebs nach der Verbrennung von Rückgewinnungsgas? Ich hoffe, alle können einige Produktionsdaten als Referenz bereitstellen! ! Danke!
Im Koksgas liegt der Schwefelwasserstoffgehalt bei 6–8 g pro Standardkubikmeter. Nach der Entschwefelung darf der Schwefelwasserstoffgehalt 20 mg pro Standardkubikmeter nicht überschreiten
Nach der Entschwefelung ist es einfach, den H2S-Gehalt auf 20 mg zu senken. Aus Berechnungen geht hervor: Ein Kubikmeter Koksofengas enthält 20 mg H2S. Bei der Verbrennung entstehen 6,1 Kubikmeter Abgase. Die Konzentration von SO2, das aus dem H2S entsteht, beträgt = 64 * 20 / 34 / 6,1 = 6,2 mg/Nm3. Der Gehalt an organischem Schwefel nach der Desulfurisierung liegt in der Regel bei 250–350 mg. Der Hauptbestandteil des organischen Schwefels ist CS2, gefolgt von COS und Thiophen. Der eigentliche Grund für die Überschreitung des Grenzwerts für den Schadstoff SO2 in den Abgasen ist hauptsächlich das organische Schwefel in dem Rückführungsgas. Ein weiterer Grund ist das Durchsickern von Gasen an den Wänden der Kohlenvergasungsanlagen – dadurch gelangt das Rohgas direkt in die Verbrennungszone. In dem Rohgas liegt der Schwefelwasserstoffgehalt bei 6–8 g pro Standardkubikmeter. Bei einem Leck von einem Prozent steigt der SO2-Gehalt in den Abgasen stark an.
Von den organischen Schwefelverbindungen macht CS2 etwa 60 % aus, Carbonschwefel etwa 20 % und der Rest weitere 20 %. Entfernung von organischem Schwefel ist weniger effektiv als Schwefelentfernung aus Rauchgasen