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Mein Destillations- und Entlastungsanlagensystem wurde technisch umgebaut, sodass das Rohöl in zwei Strömen in die Anlage gelangt. Manchmal wird einer dieser Ströme regelmäßig stillgelegt. Um Kondenswasser zu vermeiden, wird nach der Stilllegung Dampf verwendet, um die Anlage zu reinigen. Beim nächsten Betrieb gelangt jedoch ein Teil der Luft zusammen mit dem Rohöl in den Elektroentsalzungsprozess. Früher wusste man, dass das Eindringen von Luft in den Elektroentsalzungsprozess zu Kurzschlüssen führen kann, was wiederum Funken erzeugt und somit Explosionen auslösen kann. Kann mir jemand das erklären?
Wenn man Öl in den Tank füllt, muss man einfach den Entlüftungsventil am Deckel des Tanks öffnen. Sobald das Öl wieder in das System gelangt ist, ist alles in Ordnung. :kiss:
Die Widerstandskraft von Rohöl ist höher als die des Luftes. Zwischen den Elektroden befindet sich Luft – und in dieser Luft sind außerdem Wasserdämpfe enthalten. Die Widerstandskraft der Luft ist daher geringer. Da Sauerstoff vorhanden ist, kann es zu Entladungen kommen, die wiederum Funken erzeugen können. Wenn Funken entstehen, kann es zu einer Explosion kommen. Persönliche Analyse, nur zu Informationszwecken.
Nach dem Ablassen des Öls auf hoher Position kann wieder Strom zugeführt werden
Durch das Eindringen von Luft zusammen mit dem Rohöl entsteht im oberen Bereich des Behälters ein Raum. Da die leichteren Bestandteile des Rohöls unter den Betriebsbedingungen dort, wo Platz vorhanden ist, verdampfen und so einen Öl-Dampf-Gemisch bilden, entsteht im oberen Teil des Elektroentsalzungsbehälters ein Gemisch aus Öl-Dampf und Luft. Aufgrund der hohen Spannung können elektrische Funken dazu führen, dass dieses Öl-Dampf-Gemisch explodiert. Deshalb wird bei der Konstruktion der Elektroentsalzungsanlage eine Schutzvorrichtung gegen zu niedrigen Flüssigkeitsspiegel im oberen Bereich des Behälters eingebaut. Zudem muss verhindert werden, dass während des Betriebs Öl-Dampf in den Behälter gelangt.