Unterschied zwischen anorganischem Zinksilikat-Grundanstrich und anorganischem Zinksilikat-Grundanstrich für Werkstätten
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Gibt es Experten, die erklären können, welcher Unterschied zwischen den beiden Lackarten besteht? Welches wird für die Rohre verwendet?Der Betriebsgrundanstrich unterscheidet sich von herkömmlichen Beschichtungen durch folgende Eigenschaften:
1. Der Betriebsgrundanstrich ist eine vorübergehende Wartungsschicht, die eine gewisse Schutzwirkung gegen Rost bietet. Die Haltbarkeit beträgt in der Regel 3 bis 9 Monate. An Stellen, an denen der Anstrich langfristig dem Meerwasser ausgesetzt ist, besitzt er außerdem eine Kathodenschutzfunktion.
2. Er erfüllt gut die Anforderungen der automatisierten Fertigungslinien – die Lackschicht trocknet innerhalb von 3 bis 5 Minuten. Unter erhöhten Temperaturen, bei einer Oberflächentemperatur des Stahls von 40 °C, trocknet der Betriebsgrundanstrich bereits nach 3 Minuten. Dadurch wird gewährleistet, dass die Lackschicht während des Transports auf den Förderbändern sowie beim Heben nicht beschädigt wird.
3. Die Dicke der Lackschicht ist relativ gering. Es ist möglich, den Anstrich mit Hochdruck ohne Luftverwendung aufzutragen, wodurch eine gleichmäßige Schicht entsteht. Die Dicke des zinkhaltigen sowie des zinkfreien Betriebsgrundanstrichs beträgt jeweils 15–20 µm bzw. 15–25 µm; Die Dicke der Grundschicht im Werk wird in der Regel nicht zur Gesamtdicke der Beschichtung des Rumpfes hinzugerechnet.
4. Bei der eigentlichen Lackierung der einzelnen Bauteile kann die Grundschicht im Werk entweder entfernt oder beibehalten werden. Entscheidend ist dabei die Integrität der Grundschicht selbst sowie die Anforderungen an die Oberflächenvorbereitung durch die erste Schicht des Lackes. Zudem muss die Grundschicht mit den zu applizierenden Lacken kompatibel sein.
5. Die Grundschicht hat keinen Einfluss auf die Schweißeigenschaften des Stahls – sie beeinträchtigt auch nicht die Schweißfestigkeit.
6. Die Grundschicht enthält keine Pigmente aus Arsen, Antimon, Blei, Chrom oder Cadmium. Bei Schneiden oder Schweißen sind der Rauch und der Staub, die entstehen, für den Menschen unbedenklich. Die Konzentration der freigesetzten giftigen Stoffe liegt innerhalb der vom Gesundheitswesen festgelegten Grenzwerte.
7. Die Lackschicht weist gute mechanische Eigenschaften auf: Sie kann den Reibungen und Stößen während des Transports standhalten, einschließlich der Biegungen während der Verarbeitung. Zudem besteht eine gute Haftung zwischen der Lackschicht und den verschiedenen Lacken, die darauf aufgetragen werden.
8. Die Lackschicht weist außerdem eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber kathodischer Schutzbehandlung auf.
Eigenschaften der anorganischen Zinksilikat-Grundschicht:
1. Hervorragende Sprüh-eigenschaften: Sie eignet sich für den Einsatz in Produktionslinien zur Vorbereitung von Stahlplatten. Beim Sprühen verstopfen die Düsen nicht, sodass ein kontinuierlicher Sprühvorgang über einen längeren Zeitraum möglich ist. Die Lackschicht ist glatt und hat eine gleichmäßige Dicke. 2. Hervorragende Schnelltrocknungsart: Innerhalb der vorgeschriebenen Dicke kann die Lackschicht bereits in 5 Minuten trocknen. 3. Geringer Schadstoffgehalt – somit erfüllt es die Anforderungen des Umweltschutzes: Da der Grundanstrich aus anorganischem Zinksilizat keinerlei schädliche Schwermetalle wie Chrom und Blei enthält und außerdem nur einen geringen Zinkgehalt aufweist, entstehen während des Wärmebehandlungsprozesses weniger Zinkdämpfe als es die Umweltstandards vorschreiben. Zudem handelt es sich bei den Lösungsmitteln, die für diese Farbe verwendet werden, um Alkohole; dadurch hat die Farbe beim Auftragen einen geringen Geruch und verursacht weniger Umweltbelastung. 4. Gute Rostbeständigkeit: In Küstengebieten oder Industriegebieten mit starker Korrosion neigt das Material nach einer langfristigen Exposition von 3 bis 6 Monaten nicht dazu, zu rosten. Auch weißer Rost tritt nur selten auf. Dadurch kann das Material problemlos weiterverarbeitet werden. Nach der Herstellung des Endprodukts erleichtert die Grundschicht die Korrosionsbekämpfung. Mit etwas Bearbeitung kann sie auf verschiedene Untergründe aufgetragen werden, wodurch die Arbeit bei der zweiten Oberflächenbehandlung eingespart wird. 5. Hervorragende Verträglichkeit mit Oberflächenbeschichtungen: Egal ob es sich um organische oder anorganische Harzbeschichtungen handelt – sie können alle zusammen verwendet werden. Beispielsweise eignet sich diese Grundbeschichtung für Beschichtungen auf Basis von chlorierten Kautschuken, Epoxidharzen oder Aluminiumpulver-asphaltbasierten Rostschutzbeschichtungen. Daher ist die anorganische Zinksilikat-Grundbeschichtung eine vielseitig einsetzbare Grundbeschichtung zur Schutz der Werkstätten. 6. Hervorragende Schweiß- und Schneideeigenschaften: Beim Schweißen ist es nicht notwendig, die Grundbeschichtung auf der Schweißnaht zu entfernen – man kann direkt mit der beschichteten Oberfläche schweißen. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften des Schweißstücks nicht beeinträchtigt. In der Schweißnaht treten weniger Löcher und Blasen auf. Im Zuge der Wärbehandlung wird die Beschichtung nur geringfügig beschädigt. Eigenschaften der anorganischen Zinksilikat-Grundschicht: 1) Das Zinkpulver bietet eine kathodische Schutzwirkung und besitzt hervorragende Rostschutzeigenschaften. Zudem weist es gute Schweißeigenschaften auf sowie die Fähigkeit, Materialien zu durchtrennen. Es hat außerdem eine ausgezeichnete Wärmebeständigkeit – die Lackschicht kann Temperaturen von bis zu 400 °C standhalten. Bei Schweißen oder Durchtrennen entsteht nur ein kleiner beschädigter Bereich. 2) Hervorragende Funktionalität bei der Aushärtung bei niedrigen Temperaturen, ausgezeichnete Lösungsmittelbeständigkeit, gute Stoßfestigkeit, hohe Abnutzungsresistenz sowie mittlere Flexibilität. Kann mit den meisten Lacksystemen kombiniert werden. 3) Während der Bauphase sollte das Mischgut ständig mit einem Mischer vermischt werden, um ein Ablagern von Zinkpulver zu verhindern. Bei Arbeiten bei Temperaturen über 30 °C ist zur Vermeidung eines trockenen Sprühvorgangs eine Verdünnung von 0–10 % erforderlich. 4) Wenn die Dicke der Trockenfilm-Schicht unter dem erforderlichen Wert liegt und eine erneute Aufbringung eines inorganischen Zinksilikat-Grundanstrichs notwendig ist, sollte dieser mit einem 5%igen Verdünner verdünnt werden, um die Haftung zwischen den Schichten des Lackfilms zu verbessern. Um eine Lochkorrosion zu vermeiden, ist es notwendig, die basische Zinksilikatgrundierung mit Epoxidharz zu versiegeln.