Die sechs blinden Flecken bei der sicheren Produktion
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Heute habe ich im Internet einen Artikel gelesen, der mir sehr gut gefallen hat. Ich möchte ihn mit euch teilen – welche Dinge überseht ihr wohl im Alltag? Die sechs blinden Flecken bei der sicheren Produktion! Unfälle wählen weder Zeit noch Ort noch Opfer aus – überall, wo es zu Sicherheitsproblemen kommt, können schreckliche Katastrophen entstehen. Deshalb erinnern wir die Sicherheitskräfte: Sie müssen wachsam bleiben, damit es keine „Blindstellen“ mehr gibt! I. Sicherheitsmanagement in der Nachtschicht: Das Sicherheitsmanagement in Unternehmen konzentriert sich in der Regel stärker auf die Tagesschicht und vernachlässigt oder lockert das Sicherheitsmanagement in der Nachtschicht. Doch gerade in dieser Zeit ist die Unfallrate höher. Während der Schichtzeit können die Mitarbeiter aufgrund der Überwachung durch die Führungskräfte die Vorschriften einhalten und ihre Arbeiten sowie Wartungsarbeiten streng nach den vorgeschriebenen Verfahren durchführen. Wenn die Führungskräfte jedoch nicht mehr anwesend sind, lassen einige Mitarbeiter ihre Anforderungen an sich selbst nach, was zu Fehlverhalten führt und somit Unfälle verursacht. Um Unfälle in der Nachtschicht zu vermeiden, muss zunächst durch Sicherheitsschulungen das Bewusstsein der Mitarbeiter für ihre Pflichten gestärkt werden. Gleichzeitig müssen die Aufsichtspflichten der Teamleiter genutzt werden, um ein „Vakuum“ in der Nachtschichtverwaltung zu beseitigen. Außerdem sollten Unternehmen die Anforderungen bezüglich der Nachtwachen und Inspektionen durch Führungskräfte umsetzen, diese überprüfen und mit Belohnungen oder Strafen verknüpfen. II. Sicherheitsmanagement an Feiertagen **Die Verlängerung der gesetzlichen Feiertage stellt für die sichere Produktion von Unternehmen neue Herausforderungen dar. Das Feiertagsgefühl kann dazu führen, dass die Mitarbeiter abgelenkt sind, was wiederum Unfälle auslösen kann. Daher sollten Unternehmen ein System für die Übernahme von Schichten an Feiertagen einführen, vor, während und nach den Feiertagen gründliche Sicherheitskontrollen durchführen sowie Notfallmaßnahmen festlegen. Drei: Sicherheitsmanagement bei „Ein-Personen-Posten“ Mit den Reformen zur Reduzierung der Belegschaftsgröße und Steigerung der Effizienz werden „Ein-Personen-Posten“ in großer Anzahl auftreten. Eine Stelle, ein Bediener oder Inspektor – falls es zu Abweichungen kommt und diese nicht rechtzeitig erkannt, eingedämmt und behoben werden können, wird das unweigerlich zu ernsten Folgen führen. Um die Verwaltung der „Ein-Personen-Positionen“ zu verbessern, ist es notwendig, das Verantwortungsbewusstsein der Mitarbeiter zu stärken und ihre Fähigkeit zur Risikoprävention durch Schulungen zu verbessern. Gleichzeitig soll die Kommunikation mit den Mitarbeitern an den „Ein-Personen-Stationen“ verstärkt werden. Die leitenden Mitarbeiter oder Teamleiter sollten regelmäßig mit den Personen, die an diesen Stationen arbeiten, Informationen austauschen. Zudem sollte die Häufigkeit der Überprüfungen an diesen Stationen erhöht werden, damit Probleme rechtzeitig erkannt und gelöst werden können. IV. Seien Sie wachsam vor *inertialen Verstößen*. Inertiale Verstöße treten meist in einem oder mehreren Schritten des Arbeitsprozesses auf. Es weist eine gewisse Tarnfähigkeit auf; ohne Beobachtung des Vorgangs ist es schwer zu entdecken. Und schlechte Gewohnheiten, sobald sie einmal entstanden sind, sind schwer zu ändern und legen die Keime für Unfälle. Um somit *inertiale Verstöße zu vermeiden, ist es notwendig, Schulungen zur sicheren Arbeitsweise durchzuführen. Schon von Anfang an sollten normgerechte Vorgehensweisen etabliert werden. Bei älteren Mitarbeitern müssen die *inertialen Verstöße genauer analysiert und untersucht werden, um die zugrundeliegenden Ursachen sowie Muster herauszufinden. Es sind wiederholte Korrektur- und Trainingsmaßnahmen erforderlich, um diese *inertialen Verstöße endgültig zu beseitigen. V. Ausbildung von Fachkräften und Führungskräften: Unternehmen legen oft Wert auf die Sicherheitsschulung der Bediener, vernachlässigen jedoch die Sicherheitsschulung der Fachkräfte und Führungskräfte. Da die meisten Techniker und Führungskräfte in wichtigen Positionen im Bereich der Prozessplanung, der Produktionssteuerung und -verwaltung tätig sind, bestimmen ihr Sicherheitsbewusstsein sowie ihre Sicherheitstechniken die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Prozesse sowie der Ausrüstung sowie die Rationalität der erteilten Anweisungen. Daher müssen Unternehmen die Sicherheitsschulungen für diese Mitarbeiter verstärken, um angeborene Unfallrisiken in der Planungsphase sowie unsichere Anweisungen während der Produktion zu vermeiden. Und durch sie wird die Belegschaft vor Ort dazu angeregt, sich mit Sicherheit auseinanderzusetzen und sicher zu arbeiten. VI. Sicherheitsmanagement außerhalb der ProduktionsbereicheUnternehmen legen in der Regel Wert auf das Sicherheitsmanagement in den Produktionsbereichen und vernachlässigen dabei das Sicherheitsmanagement in den Verwaltungs- und Logistikabteilungen. Allerdings weist diese Abteilungen eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter auf, die Personalsituation ist komplex und potenzielle Unfallgefahren sind schwer erkennbar. Sollte ein Unfall eintreten, wären die Folgen genauso gravierend. Deshalb sollte es auch in den Rahmen der gesamten Unternehmenssicherheitsverwaltung einbezogen werden, mit Sicherheitsfachkräften ausgestattet werden, die Überwachung verstärkt werden und Maßnahmen ergriffen werden, um potenzielle Gefahren zu beseitigen, damit keine Unfallgeschehen eintreten. Die oben genannten Punkte sind im Rahmen der Sicherheitsverwaltung von Bedeutung