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Stilllegung der Methanol-Wasserstofferzeugung, Schritte der Katalysatorreduktion und -verdünnung sowie Temperaturänderungen während der Reduktion und Verdünnung und zu beachtende Punkte. Veränderungen der Luftzufuhrtemperatur während der Reduktion
Ich kenne diese Technologie: Aus einer Methanmolekül entstehen 3 Wasserstoffmoleküle. . . . Wie genau es in Kubikmetern ist, wurde bereits vor vielen Jahren berechnet – ich habe es vergessen. Wir hatten damals 120 Kubikmeter Katalysator sowie 75 Kubikmeter Katalysator für die Schwefelung. Für die Berechnungen zur Wasserstofferzeugung durch Zersetzung scheint die Gesamtmenge an Methan 35 Tonnen zu sein. CH3OH + H2O = CO2 + 3H2 – das ist die Gesamtreaktion. Bei der Methanolspaltung findet gleichzeitig auch eine Umwandlungsreaktion statt
Bei Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff aus Methanol wird in der Regel keine Katalysatorentfällung vorgenommen, wenn die Stillstandsdauer kurz ist. Es reicht aus, das System mit Stickstoff zu spülen, um den Druck aufrechtzuerhalten. Bei längerem Stillstand muss gereinigte Luft zusammen mit Stickstoff zur Oxidationsentfällung des Katalysators verwendet werden. Die Temperatur sollte in der Regel nicht über 200 °C liegen. Die gereinigte Luft wird ebenfalls langsam zugeführt. Die Temperatur im Reaktorbett darf ebenfalls nicht über 200 °C betragen. Genaue Temperaturen müssen vom Katalysatorenhersteller angegeben werden. Der Reduktionsprozess verläuft ähnlich – nur wird hierstelle Wasserstoff als Reaktionsmedium verwendet.