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Dieser Beitrag wurde zuletzt von „Raffineriearbeiter“ am 15.06.2016 um 11:11 bearbeitet. Ich frage die Experten: Welche Technologien gibt es derzeit, um den Schwefelgehalt in Benzin und Diesel durch rein physikalische Adsorption auf 10 ppm zu senken? Danke!
Derzeit gibt es vermutlich keine ähnlichen Technologien. Wenn man die S-Zorb-Technologie mitzählt, lässt sich der Wert auf unter 10 ppm senken.
Wir haben einige Projekte zur Schwefelentfernung durch Benzinextraktion durchgeführt, mit guten Ergebnissen. Zuerst Schneiden, anschließend Schwefelentfernung durch Mittelbenzin-Extraktion, dann Schwefelentfernung durch Wasserstoffisierung von Schwerbenzin
Eine sehr gute Vorgehensweise. Wie hoch ist der Schwefelgehalt sowie die ungefähre Zusammensetzung der Sulfide im Schweröl?
Gibt es jemanden, der mir die neuesten Entwicklungen in der Technologie zur Desulfurisierung von Ölen mitteilen kann? ! Danke! ! !
Die Desulfurisierung von Benzin und Diesel durch reine Adsorption ist noch nicht bekannt. Es wird vielmehr versucht, das Schwefel in verschiedenen Weisen zu trennen oder es in einen stabilen Zustand zu überführen – beispielsweise in Dithersulfide. In diesem Fall bleibt der Gesamtgehalt an Schwefel im Benzin unverändert; lediglich der Gehalt an Thiolen kann auf weniger als 10 ppm gesenkt werden.
Die Verbesserung von Benzin und Diesel bedeutet nicht einfach nur das Entfernen von Schwefel – insbesondere bei Diesel reicht es nicht aus, nur den Schwefel zu entfernen; auch die anderen Parameter müssen erfüllt sein. Sind Sie ein Hersteller von nicht-standardisierten Ölen? Raffinerien können ohne Hydrogenisierung nicht auskommen!
Ich möchte nur eine Methode zur Schwefelentfernung finden, bei der die Investitionskosten gering sind, kein Hydrierungsprozess erforderlich ist und die Verarbeitungskosten niedrig bleiben. Ich weiß nicht, ob es so eine „gute Sache“ gibt
Ja. Aber theoretisch – ist so etwas möglich?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Qing_Xue am 19.06.2016 um 18:32 bearbeitet. Ein erheblicher Anteil des Schwefels in organischen Verbindungen existiert doch nicht frei – beispielsweise in Form von Dibenzothiophen. Wie kann man solche Verbindungen dann mit physikalischen Methoden behandeln? Ich bin neugierig, schaue mal zu