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Wie verhindert man das Verkalken der Trägerplatten in der Methanol-Wasser-Trennvorrichtung?

2016-06-13View Original

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Wie der Titel schon sagt: Ich frage mich, ob jemand von Ihnen bereits auf das Problem des Verkalkens der Trägerplatten in den Trenntürmen für Methanol und Wasser gestoßen ist. Haben Sie irgendwelche Präventivmaßnahmen ergriffen? Wie wird es konkret umgesetzt?
Reply #22016-06-13
Bei uns ist die Situation auch sehr ernst – hauptsächlich wegen der großen Menge an Asche in der Vergasungszone
Reply #32016-06-14
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 654262293 am 15.06.2016 um 10:57 bearbeitet. 1. Beim ersten Start des Systems muss eine gründliche Reinigung erfolgen – auch das Spülen mit Wasser muss sorgfältig durchgeführt werden. 2. Bei reichem Methanol- und armem Methanolgehalt muss die Filtrierung verstärkt werden. 3. Der Körper des Methanol-Wasser-Trennturms sowie seine Innenteile müssen aus Edelstahl hergestellt werden. Der Abgasreinigungsturm sollte aus Kohlenstahl gefertigt werden und muss vor Korrosion geschützt werden; seine Innenteile ebenfalls aus Edelstahl. Die Leitungen, durch die das Reinigungswasser zum Methanol-Wasser-Trennturm geleitet wird, müssen ebenfalls aus Edelstahl bestehen. 4. Nach der Wartung ist das Teil unverzüglich zu trocknen, nach dem Zuführen von Sauerstoff ist es sofort mit Stickstoff zu ersetzten. 5. Der Wassergehalt im zirkulierenden Methanol muss streng kontrolliert werden.
Reply #42016-06-15
Nach längerer Betriebsdauer bildet sich auf den Trägern eine Schicht aus Kalk, wodurch die Hebel der Träger blockiert werden und nicht mehr frei bewegt werden können. Dadurch wird die Funktionsfähigkeit des Wassertrennerturms eingeschränkt. Gibt es gute Methoden, um das Ablageren von Kalk auf den Trägern zu verhindern? Die Analyse des Abwassers ergab einen pH-Wert von 6,66 sowie einen Kalziumgehalt von 1,61 mg/L.
Reply #52016-06-15
Habt ihr eine Leitung für die Zugabe von Alkalien entworfen?
Reply #62016-06-15
Dieser Beitrag wurde zuletzt von 654262293 am 15.06.2016 um 15:25 geändert. Wenn es zu Ablagerungen kommt, gibt es im Grunde keine guten Lösungen mehr. Entscheidend ist die Prävention. Falls die Ursache in Kalziumionen liegt, muss deren Quelle ermittelt werden, damit entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können. Die Quelle wird hauptsächlich aus dem Waschwasser der Ammoniakreinigungsanlage, dem Entsalzwasser der Abgasreinigungsanlage oder dem Rohgas ermittelt, um herauszufinden, welche Quelle am wichtigsten ist.
Reply #72016-06-15
Bei der ursprünglichen Planung wurden keine Leitungen für die Zugabe von Laugen vorgesehen. Bei den späteren technischen Anpassungen haben wir selbst eine Zufuhr von Natriumhydroxid bereitgestellt – allerdings in geringer Menge. Wie hoch sollte der pH-Wert sein?
Reply #82016-06-15
Wie kann man es verhindern? Kann das Hinzufügen von Alkalien vorbeugen? Oder nur eine reine Verhinderung der Quelle?
Reply #92016-06-15
Wenn es an den Kalziumionen liegt, verschlimmert das Hinzufügen von Laugen nur die Ablagerung der Kalziumionen. Die Quelle der oben genannten drei Kalziumionen hängt hauptsächlich davon ab, woran es liegt – beispielsweise ob es am Entsalzwasser liegt. In diesem Fall muss geprüft werden, ob mit dem Entsalzwasser etwas nicht in Ordnung ist. Wenn es um das Waschwasser der Ammoniakturme geht, gehört dieses ebenfalls zur Kategorie des Entsalzwassers. Wenn es am Rohgas liegt, muss man sich dann mit den Problemen bei der Vergasung beschäftigen.
Reply #102022-01-18
Auch in unserer Fabrik bildet sich ständig Ablagerung – wenn man sie entfernt, sieht sie aus wie Zement. Wir haben viele Methoden ausprobiert, doch keine hat funktioniert. Nach dem Hinzufügen von Natriumhydroxid traten im Wärmetauscher der Regenerationsanlage starke Kristallbildung auf; deshalb wurde dieses Mittel nicht mehr verwendet. Im Grunde wird die Anlage einmal im Jahr gereinigt
Reply #112022-03-22
Durch regelmäßige Behandlung mit Säure kann der darauf befindliche Schmutz leicht beseitigt werden, wie es beispielsweise bei der Verwendung von Mischsäuren zur Entkalkung der Fall ist. Eigentlich wirkt Essigsäure auch sehr gut, und sie verursacht keine Korrosion an den Geräten.

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