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Dieser Beitrag wurde zuletzt von ljtjbx am 25.06.2016 um 09:27 bearbeitet. Drei „Revolutionen“ in der Entwicklung wasserbasierter Harze Wenn man sich die Entwicklungsgeschichte wasserbasierter Harze ansieht, so durchlaufen sie im Großen und Ganzen folgende drei wichtige Phasen: Erste Phase: Die Methode der äußeren Emulgierung – dabei wird der Harz durch das Hinzufügen von Emulgatoren mechanisch stark zerstäubt, um ihn wasserbasiert zu machen. Eigenschaften: Es wurde eine wässrige Variante realisiert, doch der Harz ist sehr instabil und weist schlechte Eigenschaften auf. Zweite Methode: Selbstemulgierende Methode, bei der durch die Einführung hydrophiler Gruppen während der Synthese des Harzes eine wässrige Form des Harzes erreicht wird. Eigenschaften: Die Resin weist eine gute Stabilität auf. Nach dem Aushärten bleiben jedoch die hydrophilen Gruppen im Beschichtungsschicht zurück, wodurch die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser gering ist und die Leistungsfähigkeit im Allgemeinen mäßig ist. Drittes Mal: Die Selbstvernetzungs-Methode – durch die Einbeziehung hydrophiler, selbstvernetzender Funktionsgruppen bei der Synthese des Harzes wird dieses wasserlöslich gemacht. Eigenschaften: Der Harz enthält hydroophile, selbstvernetzende Funktionsgruppen, wodurch er sich leicht in Wasser dispergieren und lösen lässt, was die Verarbeitung erleichtert ; Doch diese hydrophile, selbstvernetzende Funktionsgruppe vernetzt sich beim Trocknen der Resin zu einem Film, reagiert dabei selbst mit sich selbst und bildet so ein dichtes Schutznetz sowie eine dreidimensionale Struktur. Dadurch weist die Resin eine gute Wasserdichtigkeit auf, eine gute Haftung sowie einen hohen Glanz – insgesamt also sehr gute Eigenschaften. Derzeit ist bei selbstvernetzenden wässrigen Harzen die technisch ausgereifte Variante das selbstvernetzende wässrige Acrylharz