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Hallo zusammen, ich habe kürzlich einige Informationen über die flexible Koksherstellung gelesen und den Eindruck gewonnen, dass sie in Bezug auf Betrieb, Investitionen sowie Umweltschutz im Vergleich zur verzögerten Koksherstellung vorteilhafter ist. Welche Gründe gibt es dafür, dass diese Methode in China nicht flächendeckend eingesetzt wird? Danke.
In der Ölraffinerietechnik wird erklärt, dass die flexible Koksgewinnung dem katalytischen Cracken ähnelt. Die Kokskörner zirkulieren zwischen Reaktor und Regenerator und dienen dabei als Wärträger. Die Investitionskosten sind hoch, und die Erträge steigen nur geringfügig. In den USA wird diese Methode häufig verwendet, in anderen Ländern hingegen kaum.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangh am 20.7.2017 um 16:56 bearbeitet. Es handelt sich dabei um ein Investitionsproblem: Die Investitionskosten für flexible Kokereien sind recht hoch. Zudem können die bei der Herstellung solcher Kokereien entstehenden Gase mit niedrigem Heizwert nicht direkt in Heizöfen verwendet werden. Es ist daher notwendig, die richtigen Mischverhältnisse zu finden – sowohl hinsichtlich der Mengenverhältnisse als auch der Brenner, wobei hier spezielle Berechnungen erforderlich sind. In Zukunft, mit steigenden Produktionskosten in den Raffinerien sowie Umweltschutzkosten, wird eine flexible Koksherstellung voraussichtlich der Trend sein. Eine weitere Investition in eine neue Raffinerie ist zu erwägen, da die Kosten für den Umbau alter Raffinerien sowie die notwendigen Flächen begrenzt sind.
Ich arbeite im Bereich der flexiblen Koksherstellung. Ich habe an Schulungen durch ausländische Anbieter teilgenommen und hatte Zugang zu den Geräten selbst. Ich halte die flexible Koksherstellung für eine Technologie mit großem Entwicklungspotenzial – in Kürze wird es hier weitere Fortschritte geben. Was die Gründe dafür angeht, dass diese Technologie im Inland noch nicht eingesetzt wird, so gibt es verschiedene Gründe dafür; dazu kann man hier nicht ins Detail gehen.
Die bei der flexiblen Kokserzeugung entstehenden Gase mit niedrigem Heizwert können von allen Prozessöfen/Kesseln verbrannt werden – mit Ausnahme der Ethylenspaltöfen.
Flexible Kokereitechnologie ist kein Problem – Sinopec kann sie anwenden, Brunei hat bereits ein solches System.
Die Perspektiven für die flexible Koksherstellung sind gut. In Zukunft, angesichts strengererer Umweltvorschriften, wird es inländisch voraussichtlich viele solcher Anlagen geben – die Aussichten sind also weiterhin positiv. Zwar sind die Anfangsinvestitionen für die flexible Koksherstellung um ein Drittel höher als bei der herkömmlichen Koksherstellung, doch im Vergleich zu den zukünftigen Umweltanforderungen ist das immer noch lohnenswert
Ich habe eine Frage: Die flexible Kokserzeugung ist im Grunde genommen auch eine Form der thermischen Zersetzung. Der Zersetzungsprozess ist ein endothermer Prozess – wie kann man also ohne Heizofen Wärme bereitstellen, wenn man stattdessen Heizgeräte verwendet?