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Unser Unternehmen verfügt derzeit über eine Anlage zur Schwefelentfernung mittels Ammoniak. In der Verdampfungs- und Kondensationsflüssigkeit enthalten sich etwa 300 mg Ammoniumnitrat pro Liter, ca. 2000 mg COD, ein pH-Wert von etwa 6, eine Härte von etwa 1500 mg/L sowie eine Temperatur von etwa 60 Grad. Die Menge an Wasser pro Stunde beträgt etwa 200 Tonnen. Um einen stabilen Betrieb der Anlage zur Schwefelentfernung mittels Ammoniak zu gewährleisten, wird diese Kondensationsflüssigkeit vor der Verwendung in den Schwefelentfernungsturm aufbereitet – entweder als Ergänzungswasser für die Verdampfung oder nach Entsalzung in einer Entsalzungsanlage zur Herstellung von Entsalzwasser. Gibt es im Inland bereits ausgereifte Verfahren zur Wasseraufbereitung?
Der durch die Verdampfung des Säftekondensats entstehende Flüssigkeit enthält weitere Verunreinigungen. Bei wiederholtem Einsatz über einen längeren Zeitraum führt die Anhäufung dieser Verunreinigungen zu erheblichen Auswirkungen auf die Kristallbildung von Schwefelsäure. Man überlegt, diesen Teil des Kondensats zu verarbeiten und anschließend in den Desulfurisiererturm einzuleiten, um es als Verdunstungswasser zu verwenden, oder zur Herstellung von Ammoniakwasser.
Bei einer solch hohen Härte kann es bei der Wiederverwendung zu Verstopfungen in den Desulfurisierungsanlagen kommen. Es ist am besten, die Härte zu verringern und das Material anschließend erneut zu verwenden.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Lernen * Verrückter am 5.7.2016 um 20:49 bearbeitet. 1. Zunächst wird die Härte durch die Doppel-Alkalien-Methode beseitigt, anschließend wird der COD mit der elektrochemischen Fenton-Methode gesenkt. Für die Entfernung von Ammoniak wird Ultraschall verwendet. Insgesamt sind die Betriebskosten gering, und die Anschaffungskosten für die Ausrüstung sind ebenfalls nicht sehr hoch. 2. Da Ihr COD nur 2000 beträgt, könnte man in Erwägung ziehen, zunächst die Härte zu entfernen und anschließend eine DTRO-Membranfilterung anzuwenden