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Welche Gründe liegen der nationalen Norm zugrunde, die einen Ethanolgehalt von weniger als 200 ppm im Reinmethanol vorschreibt? Warum 200 ppm?
Persönliche Ansicht: Der Siedepunkt von Methanol beträgt 64,7 °C, der von Ethanol 78,4 °C. Beide Stoffe sind miteinander mischbar und haben ähnliche Siedepunkte. Die Temperatur an der Spitze der Destillationskolonne liegt in der Regel bei etwa 73–75 °C. Daher enthält reines Methanol sicherlich auch Ethanol. Wenn man eine zu hohe Reinheit des Methanols anstrebt, wird die Bedienung schwieriger – zudem werden die Anforderungen an die Ausrüstung der Destillationskolonne sehr hoch. Das ist dann nicht rentabel. Eine geringe Menge an Ethanol im reinen Methanol beeinträchtigt jedoch nicht die Eigenschaften des Produkts. Aus diesen Gründen gilt ein Gehalt von 200 ppm als optimaler Wert zur Bestimmung des Ethanolgehalts im reinen Methanol.
Stimme der Aussage oben zu: Früher waren bei den Monohydrat-Unternehmen die Standardprodukte, die in zwei Destillationskolonnen hergestellt wurden, nationale Standardprodukte.
GB338-2011 legt keine Vorgaben für Ethanol in Methanol fest, dies wird nur durch Verhandlungen zwischen den Parteien festgelegt.
Derzeit gibt es in dem Verfahren zur Herstellung von Essigs aus Methanol Anforderungen an den Ethanolgehalt, um die Bildung von Propionsäure zu verringern. Doch der Wasserstoffgehalt im Rohgas Kohlenmonoxid hat einen größeren Einfluss auf die Menge an Propionsäure, die entsteht.
Vor allem muss der Katalysator richtig ausgewählt werden
Die Strategie ist mir eingefallen: Zum Destillationsprodukt wird ein kleiner Nebenturm zur Normaldruckkolonne hinzugefügt, wobei das Ethanol aus den anderen Türmen in die Normaldruckkolonne geleitet wird.
Es scheint keine Vorgaben des nationalen Standards zu geben; die beiden Parteien verhandeln darüber