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Ich habe einen neu eingebauten Katalysator für die Hydrierung bei niedrigen Temperaturen. Der Passivierungsprozess verläuft normal. Der Wasserstoffgehalt in den Abgasen des Kühlturms liegt bei etwa 3 %. Die Temperaturerhöhung im Reaktorbett ist ebenfalls normal. Nach Berechnungen entspricht auch die Luftstromgeschwindigkeit den Anforderungen. Allerdings liegt der pH-Wert des Kühlwassers bei etwa 5 – daher muss ständig Laugemittel zugegeben werden, um diesen Wert aufrechtzuerhalten. Auch nach Erhöhung der Reaktionstemperatur zeigt sich keine Verbesserung. Bitte analysieren Sie die Ursachen und empfehlen Sie Maßnahmen.
Der neu eingebaute Katalysator für die Hydrogenierung bei niedrigen Temperaturen sollte vor dem Einsatz prävulkanisiert werden. Falls bereits auf den normalen Betriebsablauf umgestellt wurde, indem die Temperatur am Eingang des Reaktors auf über 250 °C erhöht wurde und das Verhältnis von Wasserstoff im oberen Bereich der vorgeschriebenen Werte liegt, sollte der Katalysator erneut für eine Weile prävulkanisiert werden.
“„Der Passivierungsprozess verläuft normal“ – das bedeutet Stillstand, keine normale Betriebsweise.
Zuerst sollten Sie überprüfen, ob der tatsächlich gemessene PH-Wert mit dem angezeigten Wert übereinstimmt. Bei uns treten nach einer Weile gewisse Abweichungen auf, daher werden regelmäßige Messungen durchgeführt, um die Genauigkeit der Anzeigen zu gewährleisten.
Das liegt daran, dass die Luftzufuhr während der Vorvulkanisierung zu hoch war.
Wurde am Ausgang des Wasserstoffierungsreaktors eine Probenanalyse durchgeführt?