Thread Content
Dieser Beitrag wurde zuletzt von fpspaul am 21.7.2016 um 09:23 bearbeitet. Wie der Titel schon sagt: Es handelt sich um 2 Sicherheitsventile. Modell, Bauweise, Einstelldruck sowie Prüfdruck sind bei allen Ventilen identisch (FARRIS ENGINEERING); ART: 26EA10L-140/SP ; GRÖSSE UND ÖFFNUNG: 1 E 2 ; SET PRESS: 7 BARG ; KALTEN DIFF.-TESTDRUCK: 7 BARG; das bedeutet eine Kapazität bei 10 % über dem Druck. Sind es dieselben Sicherheitsventile? Oder anders ausgedrückt: Können sie gegenseitig ersetzt werden? Einer ist 223 L/MIN Wasser, der andere 368 L/MIN Wasser. Außerdem: Welcher Wert – die Einstelldruck oder der Nenndruck des Sicherheitsventils – kommt dem Konstruktionsdruck des Sicherheitsventils näher? Was ist der Unterschied zwischen diesen drei?
Die Durchflussfähigkeit der beiden Ventile ist unterschiedlich. Der Nenndruck hängt von den konstruktiven Abmessungen ab, während der Einstelldruck nach dem Druck bei der Prozessbedienung festgelegt wird.
Set Pressure wird in den nationalen Normen als „Einstellungsdruck“ bezeichnet (manchmal auch als „Konfigurationsdruck“). In den Empfehlungsstandards GB/T12241-2005 oder GB/T1242-2005 wird dieser Begriff entsprechend den europäischen Normen ISO 4216 definiert – doch diese Definitionen sind eher unklar und daher nicht praktikabel. In der verbindlichen Norm GB12241-89 wird der Einstellungsdruck einfach als Öffnungsdruck definiert. Üblicherweise wird gemäß der Definition der ASME PTC-25 die Einstelldruckwert (Set Pressure) der üblichen Sicherheitsventile – in den amerikanischen Normen umfassen diese drei Arten von Druckentlastungsventilen: Entlastungsventile, Sicherheitsentlastungsventile und Sicherheitsventile – im Falle von Gasen oder Flüssigkeiten als Öffnungsdruck (Opening Pressure) bezeichnet, während er im Falle von Dampf als Auslösedruck (Popping Pressure) bezeichnet wird. Das habe ich im Internet nachgeschaut. Kann man annehmen, dass der Konstruktionsdruck im Grunde genommen der Einstellungsdruck ist?