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Zur Bedienung der Hydrokraking-Verfahren

2016-07-21View Original

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Unter normalen Bedingungen, ohne Überhitzung, injizieren einige Unternehmen ständig kühlen Wasserstoff in den Reaktor. Ich möchte gerne mehr darüber erfahren. In meiner Firma reicht es aus, wenn die Temperatur unter Kontrolle bleibt – daher verlange ich nicht, dass kühler Wasserstoff eingespritzt wird. Erstens dient das dazu, die Menge an zirkulierendem Wasserstoff sowie den Wasserstoffdruck im ersten Reaktorbett zu gewährleisten. Zweitens gibt es im Falle von Störungen kaum noch Spielraum für Anpassungen, wenn bereits zu viel kühler Wasserstoff eingespritzt wurde. PS: Ich habe gerade einen Beitrag von einem Kollegen gesehen, der sich ebenfalls auf die Bedienung der Eingangstemperatur bezieht. Es scheint, als würde in ihrer Halle ständig kühler Wasserstoff zugeführt werden. Deshalb möchte ich den Kollegen fragen~!
Reply #22016-07-21
Bei der allgemeinen Umwandlung mit zwei Reaktoren wird etwas kalter Wasserstoff zugeführt, sonst ist die Temperatur zu hoch und es entsteht eine zu hohe Produktqualität. Solange die Temperatur nicht die vom Katalysatorenhersteller angegebenen Sicherheitswerte überschreitet und das Produkt den Anforderungen entspricht, ist es nicht notwendig, kalten Wasserstoff zu verwenden
Reply #32016-11-17
Mein Bruder ist wirklich seltsam, haha. Was ist das für eine Wasserstoffbehandlung? Wie kann da keine Kühlmittelzufuhr erfolgen? Ist die Temperatur dann nicht Schicht für Schicht höher? Je höher die Temperatur, desto schneller wird der Katalysator inaktiv.
Reply #42016-11-18
Wenn die Temperatur kontrollierbar ist und das Produkt qualitativ einwandfrei ist, sollte die Eingangstemperatur so weit wie möglich gesenkt werden, um Energie zu sparen. Wenn die Temperaturerhöhung kontrollierbar ist, sollte so wenig kühler Wasserstoff verwendet werden wie möglich, damit ausreichend kühler Wasserstoff für Notfälle vorhanden ist. Bei der Hydrierung von Benzin und Diesel wird bei uns im Allgemeinen kein Kaltwasserstoff verwendet, während bei der Hydrocracking ständig eine kleine Menge an Kaltwasserstoff zugeführt wird. Wir hatten das Problem, dass bei der Hydrierung von Benzin die Temperatur zu stark anstieg. Deshalb wurde kühler Wasserstoff zugeführt, was dazu führte, dass die Menge an zirkulierendem Wasserstoff nicht ausreichte. Zunächst vermuteten wir, dass das Planungsbüro einen zu kleinen Pressentyp ausgewählt hatte. Später, nachdem kein kühler Wasserstoff mehr zugeführt wurde, ließ sich die Eingangstemperatur senken – dadurch war die Temperatursteuerung besser möglich und es stand auch wieder genügend Wasserstoff zur Verfügung
Reply #52016-12-04
In unserer Krackanlage wird ständig kühles Wasserstoffe zugeführt! In dem Raffineriereaktor wird fast kein Material zugeführt; am meisten findet die Krackung in der ersten Schicht statt, in den zweiten und dritten Schichten hingegen weniger!
Reply #62016-12-05
Wenn es sich um einen Reaktor zur Raffination handelt und die Rohstoffe Holzkohle sowie normale Holzsorten sind, kann in der Regel auf das Einbringen von kühlem Wasserstoff verzichtet werden. Bei einem Umwandlungsreaktor hingegen, bei dem als Rohstoff Katalysatorholz verwendet wird, muss der kühle Wasserstoff weiterhin zugeführt werden. Durch eine angemessene Einstellung des Durchflusswerts des kühlen Wasserstoffs kann effektiv verhindert werden, dass bei Notfällen die Temperatur im Reaktor zu stark ansteigt.
Reply #72017-08-19
Kühliges Wasserstoff unterdrückt hauptsächlich die Temperaturerhöhung im Schichtbett. Bei einer normalen Reaktion, bei der kein kühler Wasserstoff zugeführt wird, steigt die Temperatur in den einzelnen Schichten immer weiter an. Dadurch kann der Katalysator überhitzt werden – oder sogar in Brand geraten. Das bedeutet, dass die Temperatur noch nicht so hoch ist, dass eine exotherme Reaktion stattfinden kann. Wenn man die Leistungsfähigkeit des Katalysators sowie die Eigenschaften des Rohöls berücksichtigt, dann liegt das Problem darin, dass die Nutzungseffizienz des Katalysators nicht ausreicht – außerdem sind die Eigenschaften des Rohöls nicht ausreichend. Was die Einhaltung der Standards für eure Produkte angeht, so glaube ich, dass eure Katalysatoren überhaupt keine große Wirkung entfalten.

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