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Auf dem Gelände gab es ursprünglich zwei Tanks zur Lagerung von Flüssigchlor. Jetzt sollen diese Tanks abgeriegelt und in Lagerräume umgewandelt werden. Zudem müssen Lüfter sowie Behälter für Laugen hinzugefügt werden, um das ausgetretene Chlor aufzunehmen. Es ist nun notwendig, die benötigte Luftmenge sowie die Menge an Laugen im Falle eines Unfalls zu berechnen. Die Luftmenge wird dabei auf der Grundlage einer Erneuerung der Luft im Lagerraum alle 12 Minuten berechnet. Derzeit gibt es noch keine entsprechenden Theorien oder Vorschriften, nach denen die Menge des ausgetretenen Chlors berechnet werden kann. Wie soll also die Menge des ausgetretenen Chlors im Falle eines Unfalls ermittelt werden? Bitte, ein Experte soll mir Rat geben. Darf ich gleichzeitig fragen, ob für die Bauweise von Lagerräumen für flüssigen Chlor unbedingt Beton verwendet werden muss? Kann man die Fenster und Türen noch nicht öffnen?
Unser Unternehmen verfügt über eine gewöhnliche Ziegelmauerkonstruktion mit Fenstern und Türen. Aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung sowie den Richtlinien des Chlor-Alkali-Verbands wird jedoch empfohlen, eine geschlossene Konstruktion zu verwenden – ohne Fenster. Sollte es zu einem Chlorgasleck kommen, kann die Dichtigkeit der Fenster nicht garantiert werden
Ich flehe erneut darum – das Unternehmen steht ebenfalls vor der Notwendigkeit, die Tanks für Flüssigchlor zu verschließen
Unsere Tanks für flüssigen Chlor haben Türen und Fenster. Die Fenster sind als Jalousien ausgeführt und können sowohl aus dem Kontrollraum als auch vor Ort gesteuert werden. Im Tankraum befinden sich Alarmgeräte für Chlor, Kameras, ein Lüftungssystem sowie Sprühanlagen zur Behandlung mit Laugen- und Wassersprühen. Im Falle eines Lecks kann im Kontrollraum die Jalousie heruntergelassen werden, wodurch die inneren und äußeren Sprühanlagen sowie das Lüftungssystem aktiviert werden. Dadurch wird das entweichende Chlor in den Reinigungsbehälter geleitet, wo es zerstört wird
Es wurde ein geschlossenes Design entwickelt – mit Türen, aber ohne Fenster. Das Problem ist nun, dass die Experten eine Planung für die Notbelüftung verlangen. Laut den Vorschriften soll die Belüftung 14 Mal pro Stunde stattfinden. Die Experten lehnen das ab und beharren darauf, dass die Berechnungen auf der Grundlage des Leckages erfolgen sollten. Ich frage mich, welche Begründung dafür gibt. Was sind eure Meinungen?
Da es sich um ein abgeschlossenes System handelt, ist es am besten, keine Fenster zu haben. Türen müssen jedoch vorhanden sein – allerdings sollten sie stets geschlossen bleiben. Sonst wäre es ja kein abgeschlossenes System mehr. Wird die Menge des Lecks etwa nach der Menge des flüssigen Chlor berechnet, die aus allen inneren Behältern austritt?
Wir haben für einen Hersteller von Phosphortrichlidrid ein Lager für Flüssigchlor entwickelt (4 Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 30 Kubikmetern), ausgestattet mit Systemen zur Notfallbehandlung, einschließlich automatischer Alarm- und Erkennungssysteme sowie Druckentlastungssystemen
Würde ich gerne wissen, welche Anforderungen es an den Abstand zwischen diesem horizontalen Lagerbehälter und dem Lager gibt Mindestabstand-Brandvorschrift 3 m?
Ja, der Behälter muss mindestens 3 Meter von der Wand entfernt sein