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Es gibt ein Projekt für einen Bohrlochanschluss, wobei der Druck am Bohrlochanschluss 0,5 MPa beträgt und das Volumenstrom 15.500 Nm³/Stunde ist. Der Ablassdruck hängt davon ab, ob Strom erzeugt oder Gas verkauft wird – in diesem Fall liegen die Werte bei 4 MPa bzw. 25 MPa. Derzeit wird vorgeschlagen, 6 Kolbenkompressoren zu verwenden, mit denen man den Druck sowohl auf 4 MPa als auch auf 25 MPa erhöhen kann. Ich frage mich: Angesichts der Vorteile von Zentrifugalkompressoren – nämlich ein hoher Durchfluss sowie ein maximaler Auslassdruck von bis zu 60 MPa – warum werden dann nicht Zentrifugalkompressoren als Kompressoren für CNG verwendet? Wenn man einen Zentrifugalkompressor als CNG-Kompressor verwendet, kann die Anzahl der Geräte erheblich reduziert werden. Zudem weisen Zentrifugalkompressoren nur wenige Verschleißteile auf, wodurch die Wartungskosten stark gesenkt werden können. Aber warum nicht diese Wahl treffen?
Selbstantwort: Nach Rücksprache mit erfahrenen Fachleuten kann ein Zentrifugenkompressor verwendet werden. Allerdings darf der Feuchtigkeitsgehalt des Komprimiergases nicht zu hoch sein. Falls der Feuchtigkeitsgehalt hoch ist, muss das Gas zunächst entfeuchtet werden. Ich frage mich, ob diese Aussage richtig ist? Bitte geben Sie eine andere Lösung von einem Experten
Dieser Beitrag wurde zuletzt von foolloof am 13.12.2017 um 11:12 bearbeitet. Kann man das Problem dann auch durch Hinzufügen einiger Trenner lösen?
Der Druck der zweiseitig seriell geschalteten Zentrifugen liegt bei etwa 12 – dadurch ist es nicht möglich, CNG zu verwenden. Zudem sind die zweiseitig seriell geschalteten Zentrifugen bereits sehr teuer
Theoretisch kann man mit zentrifugalen Verfahren bis zu 25 MP komprimieren, doch es ist schwierig, von 0,5 MP auf 25 MP zu komprimieren. Der Kompressionsgrad ist zu hoch, was hohe Anforderungen an die Konstruktion der Geräte sowie an die verwendeten Materialien stellt – und somit auch hohe Kosten verursacht.
Der Meister, den Sie um Rat gefragt haben, ist unqualifiziert. Zentrifugalkompressoren weisen zwar eine hohe Leistung auf, können sich jedoch nicht an große Druckänderungen anpassen. Der Auslassdruck hängt von der Drehzahl ab – und nicht vom Rückdruck. Das Arbeitsprinzip der Zentrifugalkompressoren besteht darin, die Geschwindigkeit des Gases im Laufrad auf über 300 Meter pro Sekunde zu erhöhen. Anschließend findet in dem Diffusor eine Energieumwandlung statt, wodurch die Geschwindigkeit gesenkt und der Druck erhöht wird.