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Im Prozess der Dretturmdestillation von Methanol kann bei einem Anstieg der Temperatur der Empfindlichkeitsplatte in der Drucklos-Turm verwendet werden, um den Druck mit der Flüssigkeit im Boden des Druck-Turms zu erhöhen (Einsatzstoff für die Drucklos-Turm). Meine Frage ist: Wenn die Temperatur im Boden des Druck-Turms so hoch ist, warum kann sie dann die Temperatur an der Empfindlichkeitsplatte senken? Welche Auswirkungen hätte es, wenn der Wassergehalt in der Lösung im Boden des Druckturms besonders hoch wäre und diese Lösung anschließend zur Einstellung der Temperatur der Sensorebene im Normaldruckturm verwendet würde?
Steigender Rückfluss beeinträchtigt die Produktqualität. Der Dampfverbrauch nimmt zu
Es handelt sich dabei um die Anpassung des Ausbeutungsverhältnisses in der Druckkolonne und der Normaldruckkolonne. Es besteht eine Beziehung dazwischen: Je höher das Ausbeutungsverhältnis in der Normaldruckkolonne ist, desto weiter bewegt sich die Empfindlichkeitsplatte nach oben. Andernfalls überschreitet die Menge an Restflüssigkeit den zulässigen Wert. Um die Position der Empfindlichkeitsplatte zu senken, muss man unter der Voraussetzung, dass die Menge an Restflüssigkeit nicht über dem zulässigen Wert liegt, das Ausbeutungsverhältnis in der Druckkolonne erhöhen. Das Ausbeutungsverhältnis in der Druckkolonne ist proportional zur Druckstärke in dieser Kolonne. Mit anderen Worten: Je höher der Druck in der Druckkolonne ist, desto mehr Methanol kann gewonnen werden. Je niedriger der Methanolgehalt in der Zufuhr zur Normaldruckkolonne ist, desto geringer ist die Belastung dieser Kolonne – dadurch kann die Temperatur der Empfindlichkeitsplatte relativ gesenkt werden.