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Der Stickstoff im Kohle kann im Gaserzeugungsprozess größtenteils in Ammoniak umgewandelt werden. Kann man in chemischen Anlagen, deren Ziel die Ammoniaksynthese ist, anstelle von reinem Sauerstoff einen Sauerstoff mit höherer Reinheit verwenden? Dadurch könnte einerseits der Stromverbrauch für die Lufttrennung verringert werden und andererseits auch die Menge an zugeführtem Stickstoff gesenkt werden – was wiederum zu Einsparungen im Energieverbrauch des gesamten Projekts führt ! Wir laden alle ein, viel zu diskutieren. Für die Teilnahme gibt es eine große Belohnung, haha!
Aus Sicht der Gasifizierung werden für die Herstellung von Ammoniak H2 und N2 benötigt. Wenn bei der Gasifizierung Sauerstoff verwendet wird, sinkt der Anteil der wirksamen Bestandteile im Synthesegas. Zudem haben verschiedene Gasifizierungsanlagen unterschiedliche Anforderungen an das Gasifiziermittel. Es ist bekannt, dass in Gasstrahlgasifizierern derzeit ausschließlich reiner Sauerstoff verwendet wird – dabei spielen Faktoren wie die Gasifizierungsintensität, die Effizienz, die Kapazität sowie der Kohlenstoffumwandlungsgrad eine wichtige Rolle. Daher kann man nicht nur den Energieverbrauch bei der Lufttrennung berücksichtigen – oder anders ausgedrückt: Selbst bei der Oxidation mit reichem Sauerstoff könnte die Menge an Luft, die benötigt wird, größer sein. H2 ist vielmehr das Entscheidende für unsere Extraktion. Als Laien bitte ich um Verständnis, falls meine Ansichten falsch sind!
Einerseits wird die Belastung der Lufttrennungsanlage sowie der Energieverbrauch verringert. Andererseits wird die Menge an zugeführtem Stickstoff reduziert
Allerdings muss auch die durch diese Maßnahme verursachte Erhöhung der Prozesskomplexität sowie der Anstieg des Ammoniakgehalts im Rohgas in Bezug auf die Reinigung bzw. die Kältemethanolreinigung weiter berücksichtigt werden