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Kohleöl gegen Methanol-Kraftstoff – wem geben Sie den Vorzug?

2016-07-27View Original

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Kohleöl gegen Methanol-Kraftstoff – wem geben Sie den Vorzug? Autor/Quelle: Datum: 2016-07-27 Klicks: 12 I. Vergleich der Herstellungsverfahren Indirekte Verflüssigung von Kohle zur Ölherstellung: Zunächst wird die Rohkohle mit Sauerstoff und Wasserdampf reagiert, wodurch die Kohle vollständig gasifiziert wird. Das entstehende Rohgas wird anschließend durch Umwandlung, Entschwefelung und Entkarbonisierung in sauberes Synthesegas (CO+H2) umgewandelt. Das Synthesegas gelangt in einen Synthesereaktor, wo unter bestimmten Temperaturen, Drücken sowie in Gegenwart eines Katalysators H2 und CO in lineare Kohlenwasserstoffe, Wasser sowie geringe Mengen an sauerstoffhaltigen organischen Verbindungen umgewandelt werden. Das Produkt wird durch dreiphasige Trennung aufgeteilt; die wässrige Phase dient zur Extraktion von Chemikalien wie Alkoholen, Ketonen und Aldehyden ; Die Ölphase wird mithilfe herkömmlicher Verfahren der Erdölverarbeitung (z. B. Normal- und Unterdruckdestillation) bearbeitet. Je nach Bedarf werden dabei die gewünschten Produktfraktionen abgetrennt. Anschließend werden diese Fraktionen durch weitere Verarbeitungsschritte (z. B. Hydrokraking, katalytische Reformierung usw.) zu qualitativ hochwertigen Ölen oder Zwischenprodukten umgewandelt ; Durch Krytische Trennung in der Gasphase sowie Umwandlung der Olefine erhält man LPG, Propylen für polymerische Zwecke, Ethylen für polymerische Zwecke sowie Brenngas mit mittlerer Heizwert. Methanol aus Kohle zur Herstellung von hochreinen Brennstoffen: Dabei wird die Rohkohle in Kohlestofflösung umgewandelt, die anschließend mit Sauerstoff und Wasserdampf reagiert, wodurch die Kohle vollständig gasifiziert wird. Die dabei entstehende Energie wird genutzt, um Wärme und Strom zu erzeugen. Die entstandenen Gase werden weiterverarbeitet – durch Umwandlung, Entschwefelung und Entkarbonisierung – zu reinem Synthesegas (CO+H2). Dieses Synthesegas wird im Synthesizer in Methanol umgewandelt. Durch Reaktionen in Mischbettreaktoren kann Methanol mit hoher Effizienz und Selektivität in hochreine Brennstoffe umgewandelt werden; dabei wird auch weiterhin Energie recycelt. Der wesentliche Unterschied zwischen den beiden ist folgender: Erstens wird bei dem einen Ansatz Materie und Energie unterschiedlich genutzt – beim ersten Ansatz ist die Effizienz bei der Nutzung der Energie gering, während beim anderen Ansatz nicht nur die Energie vollständig genutzt werden kann, sondern auch Wasser wiedergewonnen werden kann. Zweitens ist der Syntheseweg des Fertigungsverfahrens beim Ersteren lang, die Selektivität gering und es entstehen viele Nebenprodukte. Zweitens: Vergleich der Investitionskosten – Indirekte Verflüssigung von Kohle zur Ölherstellung: Aus aktuellen Medienberichten über die Investitionen von Shenhua Ningmei geht hervor, dass 55 Milliarden Yuan investiert werden müssen, um 4 Millionen Tonnen Öl herzustellen. Dabei machen die Nebenprodukte voraussichtlich mindestens ein Drittel aus. Methanol aus Kohle zur Herstellung von hochreinen Brennstoffen: 4 Millionen Tonnen Methanol werden zu hochreinen Brennstoffen verarbeitet – dabei entstehen kaum Nebenprodukte. Die Investitionen betragen 8 Milliarden Yuan. Für die Herstellung von 4 Millionen Tonnen hochreinen Brennstoffen ist 10 Millionen Tonnen Methanol erforderlich. Für die Gewinnung dieser 10 Millionen Tonnen Methanol sind wiederum 40 Milliarden Yuan an Investitionen notwendig. Drei, Vergleich der Anlageerträge: Da bei der indirekten Verflüssigung von Kohle hauptsächlich Diesel mit hohem Molekulargewicht als Ölprodukt entsteht, sind die leichteren Bestandteile hauptsächlich Flüssiggas. Methanol zur Herstellung von hochreinen Kraftstoffen ist im Grunde genommen gleichbedeutend mit Benzin der Klasse E5, also Benzin mit einem Oktanzahlwert von 95. Daher ist bei derselben Menge von 4 Millionen Tonnen Brennstoff die Herstellung von hochreinen Brennstoffen aus Methanol weitaus vorteilhafter. IV. Vergleich der Umweltauswirkungen: Das neue System zur Herstellung von Methanol aus Kohle zur Erzeugung von hochreinen Brennstoffen berücksichtigt Effizienz bei der Verwendung von Materialien und Energie sowie Kriterien wie Sauberkeit und geringe Kohlenstoffemissionen. Bei der indirekten Kohleverflüssigung hingegen wird die Energieeffizienz nicht ausreichend berücksichtigt. V. Vergleich hinsichtlich des Verbrauchs: Bei der indirekten Verflüssigung von Kohle zur Ölherstellung (einschließlich Nebenprodukten wie Gas) werden laut Berichten pro Tonne Öl 4–5 Tonnen Standardkohle benötigt. Die Gesamteffizienz liegt dabei bei 44%–47%. Das neue System zur Herstellung von Methanol aus Kohle zur Erzeugung hochreiner Kraftstoffe weist in der Praxis eine Effizienz von etwa 80 % auf.
Reply #22016-07-31
Kein PK mehr, es gibt keinen grundlegenden Unterschied!

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