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Sollte zwischen den beiden 2000 m³ großen Ballonbehältern für flüssigen Ammoniak eine Trennwand errichtet werden? Da die Behörde für Arbeitssicherheit im Jahr 2014 eine Vorschrift erließ, wonach brennbare Flüssigkeiten in separaten Behältern aufbewahrt werden müssen, sind Brandschutzwände oder Trennwände erforderlich ; Die Brandwände für flüssiges Ammoniak sind nach den Vorgaben für verflüssigte Kohlenwasserstoffe konzipiert. Da flüssiges Ammoniak als verflüssigter Kohlenwasserstoff behandelt wird – und verflüssigte Kohlenwasserstoffe nicht zu brennbaren Flüssigkeiten gehören – ist dann wohl kein separater Tank sowie keine separate Wand erforderlich. Doch flüssiger Ammoniak gehört sowohl zur Kategorie B1 als auch zu den brennbaren Flüssigkeiten, wodurch es scheinbar notwendig ist, Trennwände einzurichten. Da flüssiges Ammoniak bei einem Leck verdampft und gasförmig wird, sodass keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist, scheint eine Dammung sinnlos zu sein. Wie soll man damit umgehen?
Die Eigenschaften von flüssigem Ammoniak ähneln denen flüssiger Kohlenwasserstoffe. Bei Lagerung bei Raumtemperatur würde ein großer Auslauf sofort verdampfen. Die Funktion von Brandwällen ist daher nicht besonders bedeutend; in der Regel gibt es auch keine Anforderungen bezüglich des Volumens solcher Wälle. Aufgrund der Vorgaben der Behörde für Arbeitssicherheit wird jedoch empfohlen, getrennte Deiche einzurichten. Die Anforderungen an diese Deiche können zur Kosteneinsparung etwas gesenkt werden