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Diesen Beitrag hat zuletzt cicibella am 2016-7-29 17:52 bearbeitet. Das aus dem Elektrolyseverfahren gewonnene Chlor soll nun in die nächste Reaktionsstufe gelangen. Aufgrund des Wasserdampfs sowie einiger gasförmiger Verunreinigungen ist jedoch eine Nachbehandlung notwendig. Wenn man wie in der Chlor-Alkali-Industrie vorgeht – also das Chlor erst trocknen und komprimieren, um es anschließend wieder in gasförmigen Zustand zu bringen –, wie hoch wird dann der Kostenanstieg pro Tonne Chlor sein? Es muss nicht sehr genau sein, ein grober Wert reicht aus~ Gibt es außerdem Informationen zu den Verfahren zur Reinigung von Chlorgas?
{:3_65:} Kein Experte, der antwortet? . .
Es geht hauptsächlich um viele Versorgungssysteme, wie z. B. Zirkulationswasser, Kühlmittelwasser und gekühltes Salzwasser, die schwer voneinander zu unterscheiden sind. Weitere Faktoren sind hauptsächlich der Stromverbrauch sowie die Transport- und Komprimierungsprozesse des Chlors. Es werden 50 kWh Strom pro Tonne Chlor benötigt. Bei der Verdampfung des Chlors wird Dampf verwendet – der Verbrauch beträgt 0,1 Tonne Dampf pro Tonne Chlor. Der benötigte Kühlbedarf hängt von dem Druck des Chlors ab.
Danke für die Antwort~ Ich hätte noch eine Frage: Gibt es eine ungefähre Schätzung für die Investitionskosten der Ausrüstung? PS: Ich bin Anfänger und kenne mich in dieser Branche noch nicht gut aus. . Ich habe gerade gesehen, dass für die Verdampfung von Chlorgas Dampf benötigt wird. . Wird es nicht einfach verdampfen, wenn der Druck abnimmt? {:3_66:}
Bei Investitionen wird auf die Produktionskapazität geachtet; Ausrüstung für öffentliche Einrichtungen spielt keine Rolle (z. B. Zirkulationswasser, Kühlmittel usw.). Am wichtigsten – und auch teuersten – sind die Turbinen. Für Kapazitäten unter 100.000 Tonnen können inländische Turbinen verwendet werden, für größere Kapazitäten werden Turbinen von Siemens aus Deutschland eingesetzt. Unsere Firma verwendet Turbinen mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen – ihr Preis betrug vor 13 Jahren über 8 Millionen Euro.
Die Produktionskapazität ist nicht so groß. . . {:3_59:} Es sind maximal 20.000 Tonnen – das Produkt ist Ammoniakhydroxid. Doch der Elektrolyseprozess beinhaltet die Behandlung mit Wasserstoffchlorid, also ist er im Grunde genauso wie bei der Chlor-Alkali-Produktion. . Der aus der Elektrolyse gewonnene Chlorstoff weist einen so hohen Feuchtigkeitsgehalt auf, dass es erhebliche Schwierigkeiten gibt, ihn in die nächste Verarbeitungsstufe zu bringen. Deshalb wird ständig darüber nachgedacht, wie man die Kosten für die Verarbeitung des Chlorstoffs möglichst senken kann