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Wir haben einen neuen anaeroben Reaktor mit einer Kapazität von 160 Kubikmetern in Betrieb genommen. Derzeit muss Aktivschlamm hinzugefügt werden, um Bakterienkulturen zu züchten. Unser Abwasser enthält kein Phosphor – doch die Kläranlagen haben Vorgaben bezüglich des Phosphorgehalts im Abwasser (weniger als 3 ppm). Deshalb muss auch der Phosphorgehalt des Aktivschlamms, der in den neuen anaeroben Reaktor gegeben wird, kontrolliert werden. Doch die Proben des Schlammes aus den drei anderen Kläranlagen wiesen nach Verdünnung einen Phosphorgehalt von 22 ppm auf. Wenn dieser Schlamm in den anaeroben Reaktor gegeben wird, wird der Phosphorgehalt im Abwasser sicherlich hoch sein. Schon einmal haben wir das versucht – erst nach einem halben Jahr sank der Phosphorgehalt wieder. Das macht es natürlich schwierig, das Abwasser an die Kläranlage abzuleiten. Wie soll man diesen Schlamm auswählen? Gibt es ein Problem mit der Analysemethode oder wie ist das zu verstehen?
Wo entsteht Phosphor? Im Schlamm oder im mit dem Schlamm verbundenen Oberflächenwasser? Handelt es sich um organischen oder anorganischen Phosphor? Wenn es sich um organischen Phosphor handelt, ist das etwas problematisch – er muss in anorganischen Phosphor umgewandelt werden. Die beste Methode zur Umwandlung in anorganischen Phosphor ist der Einsatz von Kalzium zur Ausfällung. Es ist dringend notwendig, zunächst die Quelle des Phosphors zu ermitteln, bevor Maßnahmen ergriffen werden können
Wo ist es im Projekt? Wir haben in Anhui Partikel-Schlamm