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Entfernung oder Reduzierung der Fluoridionenkonzentration in gesättigtem Natriumsulfat

2016-08-05View Original

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Es gibt einen Kunden, der in einer nahezu gesättigten Natriumsulfatlösung Fluoridionen in einer Konzentration von fast 2 % entfernen lassen möchte – oder zumindest deren Konzentration verringern. Ich frage mich, ob es dazu irgendwelche Möglichkeiten gibt
Reply #22016-08-08
Weiß das vielleicht jemand? Hilf mir
Reply #32016-08-16
Weiß das vielleicht jemand? Danke!
Reply #42016-08-16
In der Regel wird Ca(OH)2 hinzugefügt, wodurch CaF2 entsteht. Die geringen Mengen an F-Ionen können anschließend mit einer Keramikmembran entfernt werden. Sie können bei Suzhou Weitao nachfragen, sie haben diese Keramikmembran-Technologie. Ich hoffe, es ist nützlich für dich
Reply #52016-08-17
Wenn man Kalziumhydroxid hinzufügt, entsteht bei der Reaktion mit Natriumsulfat doch ein Calciumsulfat-Ausfällung, oder? Diese Schätzung ist doch nicht in Ordnung, oder? Können Spuren an Fluoridionen mit einer Keramikmembran gefiltert werden?
Reply #62016-09-17
Es hängt auch von der Konzentration der Fluoridionen im Rohwasser ab. Wenn diese nicht hoch ist – etwa ein paar Dutzend Milligramm – kann man die Fluoridionen durch Adsorption entfernen. Wenn die Konzentration hingegen zu hoch ist, wird empfohlen, die Fluoridionen mit Kalziumionen zu entfernen, und anschließend die verbleibenden Kalziumionen weiter zu behandeln. Fluoridionen befinden sich im ionischen Zustand. Die Filterung mit keramischen Membranen ist im Grunde genommen ähnlich wie die herkömmliche Filterung – es handelt sich dabei um eine Filterung auf Mikrometerebene. Diese Methode hat kaum eine Wirkung auf die Entfernung von Fluoridionen
Reply #72016-09-18
Dieser Beitrag wurde zuletzt von qugd am 18.09.2016 um 12:20 bearbeitet. Der Verfasser des Beitrags hat bereits erwähnt, dass es sich um etwa 2 Prozent an Fluoriden handelt – das ist keine vergleichbare Menge wie einige Dutzend Milligramm. Diese Situation ist eigentlich nicht so schwierig zu handhaben. Durch Zugabe einer angemessenen Menge an Kalziumsulfat-Dihydrat-Präparat (Gips) können Fluoridionen mit Spuren von Kalzium Calciumfluorid bilden, das eine geringere Löslichkeit aufweist. Dieser Reaktionsprozess verläuft langsam; daher ist eine ordnungsgemäße Rühration sowie ein geeigneter pH-Wert notwendig. Schließlich wird der Niederschlag gefiltert entfernt; die verbleibenden Spuren an Calciumsulfat sollten die Qualität von Natriumsulfat nicht beeinträchtigen. Bitte beachten Sie einige Grunddaten: Die Löslichkeit von Gips beträgt etwa 0,2 Gramm, während die Löslichkeit von Calciumfluorid etwa 0,002 Gramm beträgt. Auf diese Weise können die meisten Fluoridionen mithilfe von Calciumsulfat entfernt werden. Dafür könnten einige Probesysteme aus technischer Sicht erforderlich sein.
Reply #82016-09-18
Die von Ihnen beschriebene Methode ist theoretisch durchführbar. In der Praxis jedoch muss die gesamte Steuerung des Betriebs sowie die Menge der zugeführten Stoffe sehr genau gesteuert werden. Ich habe bereits mehrfach Versuche mit fluorhaltigem Abwasser durchgeführt. Egal, ob Kalk oder Calciumchlorid sowie andere calciumhaltige Stoffe zugesetzt werden – im geeigneten pH-Bereich bilden sich nur dann Sedimente aus Fluoriden, wenn es einen Überschuss an Kalziumionen gibt. Da im Wasser ein Fluoridgehalt von 2 % vorliegt, enthalten die Natriumsulfatlösungen letztendlich nicht nur Spuren von Kalziumionen
Reply #92016-09-23
Wenn also Calciumsulfat zur Ausfällung verwendet wird, in welchem Bereich liegt dann vermutlich die Konzentration der Kalziumionen in der endgültigen Lösung? Calciumionen sind viel leichter zu handhaben als Fluoridionen. Bei einigen hundert Milligramm kann man sie mit Resin behandeln, doch bei Mengen im Grammbereich wird das wohl schwierig werden.

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