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Es handelt sich um einen Plattenwärmeaustauscher, der erst seit etwas über einem Jahr in Betrieb ist. Es kam zu Leckagen. Bei der Inspektion stellte sich heraus, dass an der Eingangsseite – dort, wo die 32%ige NaOH-Lösung bei einer Temperatur von 85 °C fließt – die Dichtungsringe korrodiert waren. Ist das Material 316L also nicht geeignet für heiße 32%ige NaOH-Lösungen?
Zusätzlich: Bei dieser Plattenwäschanlage sank die Temperatur der NaOH-Lösung auf etwa 65 °C, während bei einer anderen Anlage sie unter 40 °C fiel. Beide Anlagen wurden bereits länger als 4 Jahre lang verwendet, ohne dass es zu solchen Problemen kam.
Hohe Temperaturen gehen nicht, hohe Konzentrationen auch nicht. Bei hohen Temperaturen kann die Alkalikonzentration in den Bereichen mit eingeschränkter Durchflussfähigkeit ansteigen, was zu Korrosion führt
Bei einer Lösungskonzentration von 35 % liegt die maximale Einsatztemperatur für Kohlenstahl bei 50 °C bei der Verwendung von NaOH; Edelstahl ist etwas besser als Kohlenstahl. Genaueres kann man in den Abbildungen nachschauen
Kann man die Herkunft des Diagramms klar angeben? Man kann das kürzlich bei der Auswahl der Materialien überprüfen
Die Konzentration sollte 32 % betragen oder mehr. Die Temperatur sollte idealerweise unter 65 Grad gehalten werden – andernfalls kann es zu Korrosionserscheinungen am Gerät kommen (PITTING). Das ist meine persönliche Erfahrung. Für weitere Informationen kann man auf der Website nach „NAOH CORRISION“ suchen
Bei einer 32%igen NaOH-Lösung bei einer Temperatur von 85 °C wird der Einsatz von 316L nicht empfohlen. Die Platten dieser Materialien sind ohnehin dünn und nicht korrosionsbeständig. Es wird empfohlen, Materialien der Klasse 904 oder besser zu verwenden.