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Übererfüllung der Grenzwerte für den Abwasseranteil bei der katalytischen Schwefelentfernung aus Rauchgasen

2016-09-19View Original

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Der COD sowie der Ammoniakgehalt im Abwasser aus der Rauchgasentstickung liegen ständig über den zulässigen Werten. Gibt es mittlerweile Methoden und Verfahren, um dieses Abwasser zu behandeln?
Reply #22016-09-19
Enthält es eine PTU-Einheit? Temperatur im Brennraum des Vorheizkessels? Stickstoffgehalt des Rohstoffs?
Reply #32016-09-19
Wird zum Waschen Wasser verwendet, das durch Abwasser-Stripping gereinigt wurde?
Reply #42016-09-20
Ist es Bergers Handwerk? Wenn es sich um Bergers Anlagen handelt, dann ist das Verfahrenspaket von Berger so konzipiert, dass die Oxidationsbehälter für den SO32-Gehalt im Abwasser ausgelegt sind. Wenn im Wasser weitere sauerstoffverbrauchende Stoffe vorhanden sind, sind die Oxidationsbehälter nutzlos. Im Prozesspaket von Berg ist der COD-Wert für das PTU-Ablaufwasser unter 60 mg/l – dabei bezieht sich dieser Wert speziell auf den durch Sulfite verursachten COD. Ist es also das Ergebnis der Konzentration des COD in frischem Wasser? Was die Überschreitung der Grenzwerte für Stickoxide angeht, so kann dies durch Änderungen der Rohstoffe sowie durch die Bereitstellung von Ozon analysiert werden!
Reply #52016-09-20
Wie hoch sind die von Ihnen kontrollierten Werte? Und welche Verfahren verwenden Sie zur Aufbereitung? Lassen Sie uns das analysieren, denn derzeit verwenden verschiedene Hersteller unterschiedliche Methoden zur Schwefelentfernung aus dem Rauchgas – was für andere gilt, muss nicht unbedingt auch für Sie gelten
Reply #62016-09-22
Es handelt sich um einen Prozess, der dem des von dem Jinan Coal Design Institute entworfenen Systems ähnelt: Die bei den Abwärme-Kesseln entstehenden Rauchgase mit einer Temperatur von 180 °C werden durch eine Druckluftpumpe in den Turm zur Desulfurisierung des Rauchgases geleitet. Dort werden sie durch zwei Schichten aus Frischwassersprühdüsen abgekühlt. Die nun auf 70 °C abgekühlten Rauchgase gelangen anschließend in den Desulfurisierungsturm, wo Alkalilösungen sowie Frischwasser zugegeben werden, um die Desulfurisierung vorzunehmen. Das Abwasser, das aus dem Boden der Schwefelentfernungstürme sowie der Schnellkühlertürme austritt, wird zunächst in einen Sedimentationsbehälter geleitet, wo es sich absetzt. Anschließend gelangt es in einen Oxidationsbehälter, wo es oxidiert wird, bevor es schließlich entsorgt wird. Der COD-Wert des Abwassers liegt jetzt bei über 5000, der Sulfatgehalt bei über 15000. Die Kläranlagen erlauben es nicht mehr, das Wasser abzuleiten. Man sagt, im Wasser seien Schwefelverbindungen enthalten – das verstehe ich nicht. Wie können im Abwasser, das durch die Schwefeldesoxidation gewonnen wird, Schwefelverbindungen vorkommen? Und dann: Wie kann man das Problem lösen, dass der COD-Wert derzeit hoch ist? Wenn man die Lüftung im Oxidationsbecken etwas verstärkt, ändert sich nicht viel. Liegt das daran, dass die Konstruktion des Oxidationsbeckens sowie der Leitungen für die Oxidationsluft unzureichend ist?
Reply #72016-09-27
Zuerst soll die Rauchgastemperatur des Nachwärmekessels überprüft werden. Bestimmung des Stickstoffgehalts in den Rauchgasen. Sulfide sollten aufgrund unvollständiger Oxidation zusammen mit dem Entschwefelungswasser abgeführt werden. Weitere Setzung ist erforderlich. Wasser mit einem COD-Wert von 5000 und einem Ammoniakgehalt von über 10.000 kann behandelt werden, wobei dabei Gas verwendet werden kann. Falls etwas benötigt wird, können Sie sich direkt an mich wenden: QQ52365354
Reply #82018-06-14
Die Analysemethoden für Sulfide weisen Probleme auf; es ist notwendig, die durch Sulfite verursachten Fehler zu beseitigen. Das bei der Schwefelentfernung aus Rauchgasen entstehende Salzwasser enthält keine Sulfide. Ein hoher COD-Wert ist nicht unbedingt auf Sulfite zurückzuführen; er kann auch auf eine unvollständige Verbrennung zurückzuführen sein.

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