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Am 19. September um 2:24 Uhr erhielt das Einsatzzentrum in Ürümqi einen Notruf. Es wurde gemeldet, dass bei der Tankstelle Hongda an der Überführung auf der Autobahn Tu-U-Da ein Tankwagen undicht geworden sei. Das Einsatzzentrum schickte sofort zwei Feuerwehrfahrzeuge sowie 10 Beamte von der Feuerwehrstation in Hetian zum Einsatzort. Um 3:50 Uhr kamen die Feuerwehrleute am Unfallort an. Durch die Vor-Ort-Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Tankwagen 29 Tonnen flüssigen Dichlorethan transportierte. An der Schweißstelle am Boden des Tanks kam es zu einem Leck – das Ausmaß des Lecks war groß. In weniger als 300 Metern Entfernung befindet sich eine Tankstelle. Sollte es zu weiteren Katastrophen kommen, wären die Folgen unvorstellbar. Zudem ist Dichlorethan wasserunlöslich, brennbar und kann bei einem Leck schnell in gasförmigen Zustand übergehen. Im gasförmigen Zustand ist es schwerer als Luft. Nach sorgfältiger Beobachtung der Umgebung entschieden sich die Feuerwehrleute, die Leckstelle mit Schläuchen in Richtung offener, niedriger Gebiete im Windabwärtsbereich zu lenken, um so die Verdunstungsgeschwindigkeit zu erhöhen. Die Wachmannschaft ist für die Sicherung des Einsatzortes zuständig, um Brandquellen zu verhindern und Ausbrüche von Funkenflugunfällen zu vermeiden. Nach fast 2 Stunden Arbeit wurde die Flüssigkeit im Tank weitgehend abgeleitet. Die Feuerwehrleute richteten Schlauchrohre an der Ladeöffnung des Tanks ein, um die verbliebene Flüssigkeit zu spülen. Anschließend wurde der Ort erneut mit Wasser verdünnt, um Sicherheit zu gewährleisten. Danach wurde der Ort den zuständigen Aufsichtsbehörden übergeben. Derzeit werden die Ursachen des Unfalls sowie die entstandenen Schäden weiter untersucht.
19.9.2016: Unfall mit Auslaufen von Dichlorethan in einem LKW in Ürümqi, Xinjiang: victory::victory::victory: