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Warum muss bei der Analyse von Synthesegas mit einem Chromatographen ein Trägergas – nämlich Stickstoff – verwendet werden? Könnten Sie mir, meine Kollegen, erklären, wie das Prinzip der Verwendung von Stickstoff als Trägergas funktioniert?
Das Trägegas ist wie die U-Bahn, die anderen Gasproben sind wie die Passagiere in der U-Bahn. Das Trägegas sorgt dafür, dass in jedem Waggon nur ein „Passagier“ (ein Gas) vorhanden ist, und es trennt die verschiedenen Gase voneinander. Ohne Trägegas würde zwischen den verschiedenen Gasen Vakuum entstehen, wodurch diese sich sicherlich ausbreiten würden. Als Trägergas wird Stickstoff verwendet, weil er im Probengas nicht vorkommt und somit keine Störungen verursacht. Zudem ist Stickstoff relativ günstig.
In Synthesegas sind Wasserstoff und Kohlenmonoxid die Hauptbestandteile, mit geringen Mengen an Methan. Durch die Verwendung von Stickstoff als Trägergas können Hydrogen, Kohlenmonoxid, Methan und andere Bestandteile gleichzeitig analysiert werden. Bei der Analyse von Synthesegas wird in der Regel nicht die Zusammensetzung des Stickstoffs untersucht. Wenn Wasserstoff verwendet wird, kann die Konzentration des Wassstoffs im Probenmaterial nicht gleichzeitig analysiert werden. Helium ist wiederum zu teuer. Argon kann als Trägergas verwendet werden, doch es können Einschränkungen durch die Wärmeleitfähigkeit auftreten, wodurch die Analysegenauigkeit schlecht ist.
Wie gelangt das Trägergas in die Chromatographie, um eine Trennung vorzunehmen? Wird die Trennung aufgrund der Dichte oder aufgrund anderer Eigenschaften vorgenommen?