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Wir messen den Gasfluss in Standardkubikmetern pro Stunde – schließlich ändert sich das Volumen des Gases mit der Temperatur. Wenn bei konstanten Bedingungen bei einer Temperatur von T1 der gemessene Gasfluss a beträgt, dann wird dieser Wert bei einer höheren Temperatur von T2 zu b. Meine Frage ist: Wenn beide Werte in Standardkubikmeter pro Stunde umgerechnet werden, also sowohl a als auch b in Standardkubikmeter pro Stunde umgewandelt werden, dann sollte das Ergebnis doch größer sein als der Wert bei T1, oder? Wenn dem so ist, dann sollte in der praktischen Anwendung auf dem DCS bei steigender Temperatur die angezeigte Gasvolumenströmung in Standardkubikmetern pro Stunde eigentlich abnehmen, oder?
Bei steigender Temperatur zeigt das DCS einen zu hohen Durchfluss an. Angenommen, es gibt keine Temperaturkompensation – dann werden die von der DCS angezeigten Durchflusswerte immer bei der Designtemperatur in Standardwerte umgerechnet. Wenn die tatsächliche Temperatur steigt, ist der gemessene Volumenstrom zu hoch. Die DCS berücksichtigt jedoch bei der Umrechnung in Standardwerte nicht diesen Temperaturanstieg, wodurch die berechneten Standardwerte sicherlich zu hoch ausfallen.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von LYshihua am 26.10.2016 um 15:19 bearbeitet. Wenn man es mit der Gleichung zum Zustand idealer Gase betrachtet, verstehe ich es. Heißt das dann, dass die Massenstromrate niedriger angezeigt wird?