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Die Personalbesetzung für eine Anlage zur Herstellung von 200.000 Tonnen Alkylierstoffen pro Jahr sowie für eine Anlage zur Wiederverwertung von Abfallssäuren dient nur als Orientierungshilfe für die Kontrolle der Produktionskosten. Die Personalbesetzung ist dabei ein äußerst wichtiger Faktor – eine zu große Anzahl an Mitarbeitern führt zu Verschwendung von Arbeitskräften, Ressourcen und finanziellen Mitteln. Eine unzureichende Personalbesetzung kann außerdem die Produktionssicherheit beeinträchtigen. Deshalb möchte ich nun die Personalbesetzung in den Alkylierungsanlagen sowie in den Anlagen zur Wiederaufbereitung von Abfallssäuren aus der Praxis mit Ihnen teilen und besprechen. Die Alkylierungsanlage und die Anlage zur Behandlung von Abfallssäuren waren ursprünglich zwei getrennte Anlagen. Viele Unternehmen teilen sie ebenfalls in zwei Werkstätten auf. Die Personalzusammensetzung der beiden Werkstätten ist wie folgt: Werkstatt für Alkylierung (200.000 Tonnen): Leiter, Stellvertreter des Leiters, ein Techniker sowie drei Arbeitsgruppen ; Jede Klasse hat einen Klassensprecher, zwei Hauptführer und zwei Außendienstmitarbeiter, insgesamt: 18 Personen. Säureverarbeitungsanlage (25.000 Tonnen): Leiter, Stellvertreter des Leiters, ein Techniker, drei Arbeitsgruppen ; Jede Klasse hat einen Klassensprecher, einen Leiter sowie drei Aufsichtspersonen – insgesamt: 18 Personen. Insgesamt in den beiden genannten Werkstätten: 18+18=36 Personen. Doch die beiden Werkstätten können problemlos zu einer gemeinsamen Werkstatt zusammengelegt werden. Das derzeitige Betriebsmodell sowie die Personalausstattung sind wie folgt: Ein Leiter der gemeinsamen Werkstatt, ein Stellvertreter des Leiters sowie Techniker. Es gibt drei Arbeitsgruppen: In jeder Gruppe gibt es einen Gruppenleiter, einen Stellvertreter des Gruppenleiters, drei Hauptarbeiter sowie vier Mitarbeiter für die Außendienstarbeit. Insgesamt sind das 30 Personen. Dadurch können jährlich Kosten in Höhe von etwa 550.000 bis 650.000 Euro eingespart werden. Der Betrieb im kombinierten Modus läuft seit Juni 2015 ohne irgendwelche Störungen. Auch unerwartete Probleme konnten effektiv beherrscht werden. Der Gesamtbetrieb verläuft reibungslos, ohne negative Auswirkungen auf die Produktion. Die Personalbesetzung ist durchaus angemessen. Der Aufbau einer kombinierten Anlage ist äußerst schwierig. Es wird empfohlen, die kombinierte Anlage bereits in der Anfangsphase des Baus der Säureentsorgungsanlage zu schaffen, da dies eine bessere Integration ermöglicht.
Zwei Anlagen, die organisch miteinander verbunden sind, erzielen eine höhere Effizienz und bessere wirtschaftliche Vorteile.
Ja, zusammen mit den entsprechenden technischen Verbesserungen werden sowohl die Gesamtbetriebskosten als auch die Produktionskosten steigen.
Der Vorschlag ist gut – unsere Säuren werden tatsächlich getrennt aufbewahrt. Es wird allerdings viel Arbeitskraft benötigt
Ja, die kombinierte Anlage erfordert weniger Arbeitskräfte und ist außerdem leichter zu koordinieren; die Gesamteffizienz ist im Vergleich zur getrennten Nutzung deutlich besser. Der Schlüssel liegt darin, dass die Techniker vor Ort sind.
Die kombinierte Anlage weist gute Gesamteffekte auf und arbeitet effizient.
Konkret gesagt eignen sich Raffinerieanlagen für die Kombination, während Chemieanlagen dafür nicht geeignet sind
Dagegen gibt es Einwände – warum eignet sich die Chemieindustrie denn nicht?
Die Bedienung von Chemieanlagen unterscheidet sich erheblich – beispielsweise bei Polyethylen und Polypropylen. Beim Polyethylen gibt es hohe und niedrige Drücke; beim niedrigdruckigen Polyethylen wiederum gibt es gasförmige und flüssige Zustände. Die Typen der Reaktoren, die Prozessabläufe sowie die Vorgehensweisen bei der Bedienung sind völlig unterschiedlich.
Die Belegschaft ist doch so reduziert – kann man bei einem Wechsel der Ventile oder im Falle eines Unfalls Personal abziehen?