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Dieser Beitrag wurde zuletzt von „Fisch im Wüstensand“ am 29.03.2017 um 09:01 bearbeitet. Laut der Website des Industrieministeriums haben neun Ministerien kürzlich eine Mitteilung zum „Allgemeinen Wassersparplan“ veröffentlicht. Es wird vorgeschlagen, die Reform der Wasserkosten voranzutreiben und die Politik der schrittweisen Preiserhöhung für den Wasserverbrauch der Haushalte umfassend umzusetzen. Bis 2020 soll die Wiederverwendungsrate des Industriewassers in Unternehmen mit einer bestimmten Größe bei über 91 % liegen. In Städten mit Wassermangel soll die Wiederverwendungsrate von Reinerwässern bei über 20 % liegen, im Gebiet Peking-Tianjin-Hebei sogar bei über 30 %. Es wird vorgeschlagen, die Effizienz der Nutzung von Industriewasser zu steigern. Die Wassereffizienz soll als wichtiger Maßstab für die Anpassung der Industriestruktur herangezogen werden, um den Aufbau wassersparender Unternehmen zu beschleunigen. In Gebieten mit Wasserknappheit soll das Wachstum von industrien, die viel Wasser verbrauchen, streng eingeschränkt werden. Erstellung einer **Liste mit Anreizen und Ausschließungsregeln für Technologien, Verfahren, Produkte und Geräte im Bereich des Industriewassernutzungs.** Unternehmen sollen durch ganzheitliches Design, Prozesskontrolle und verbesserte Managementpraktiken ihr Potenzial zur Wassereinsparung ausschöpfen, die Wassereffizienz steigern und Maßnahmen zur Erreichung von Standards in Bezug auf die Wassereffizienz ergreifen. Bis 2020 soll die Wiederverwendungsrate des Industriewassers in Unternehmen mit einer bestimmten Größe bei über 91 % liegen. Zudem soll der Wasserverbrauch pro 10.000 Yuan an industrieller Wertschöpfung auf unter 48 Kubikmeter sinken. Laut dem Plan soll die Wassereinsparung in den besonders wasserverbrauchsten Dienstleistungssektoren gefördert werden. Man sollte die Umsetzung von Wassersparmaßnahmen in Branchen wie Gastronomie, Hotellerie und Unterhaltung vorantreiben. Unter Berücksichtigung von Sicherheit und Vernunft sollten Technologien sowie Geräte für die Nutzung von Reused-Wasser und recyceltem Wasser aktiv eingesetzt werden. Die jeweiligen Gebiete sollten den Umfang des Wasserverbrauchs für spezielle Zwecke anhand der tatsächlichen Gegebenheiten festlegen und die entsprechenden Preise für dieses Wasser anwenden. Der Plan sieht vor, den Bau von grünen Gebäuden aktiv zu fördern. Bei den Heizungsanlagen in Wohngebäuden müssen Maßnahmen zur Wasserrückführung ergriffen werden. Die Heizungsanlagen, die nicht den Anforderungen bezüglich der Zeit des Wasserausflusses entsprechen, müssen innerhalb einer bestimmten Frist umgerüstet werden. Ab 2018 müssen in großen neu errichteten öffentlichen Gebäuden sowie in **in Investitionen gefassten Wohngebäuden Anlagen zur Wiederverwendung von Gebäudewasser installiert werden. Es wird ermutigt, in Wohngebäuden Gebäudewasser zu verwenden. Dabei werden weniger verschmutztes Grauwasser aus dem Waschen, Duschen und anderen alltäglichen Zwecken gesammelt und nach angemessener Aufbereitung schrittweise zur Toilettenspülung genutzt. Neue öffentliche Gebäude müssen mit wassersparenden Geräten ausgestattet werden. In neuen Wohnanlagen wird die Bevölkerung ermutigt, vorrangig wassersparende Geräte zu verwenden. Der Plan sieht außerdem vor, Städte umfassend zu wassersparenden Städten zu machen. Die Planung soll gestärkt werden, um die Anforderungen an den Wasserschutz in der Gesamtstadtplanung sowie in den detaillierten Planungen umzusetzen – dabei soll die Produktion sowie die Entwicklung der Stadt nach den verfügbaren Wasserressourcen ausgerichtet werden. Es sollen umfassende Maßnahmen zur Wassereinsparung in Städten und Gemeinden umgesetzt werden, um die Wiederverwendung von Abwasser sowie die Nutzung von Regenwasser weiter voranzutreiben. Laut dem Plan soll die Reform der Wasserkosten beschleunigt werden. Eine umfassende Reform der Preise für landwirtschaftliches Wasser vorantreiben, ein funktionierendes System zur Festlegung dieser Preise schaffen sowie Mechanismen für gezielte Subventionen und Anreize zum Wassersparen einführen. Es muss streng darauf geachtet werden, dass für den Wasserverbrauch von Nicht-Anwohnern über dem festgelegten Limit sowie über dem Planbetrag progressive Preiserhöhungen gelten. Zudem müssen die Preise für den Wasserverbrauch in bestimmten Branchen angemessen gestaltet werden. Die Regelung der Schrittpreise für den Wasserverbrauch durch Anwohner muss vollständig umgesetzt werden. Außerdem müssen Mechanismen zur rechtzeitigen Anpassung der Preise sowie ein effektives System zur Steuerung der Preise für den Wasserverbrauch in ländlichen Gebieten geschaffen werden. Der Plan betont, dass unkonventionelle Wasserquellen aktiv genutzt werden sollen. Bei der Errichtung von Anlagen zur Abwasserbehandlung in Städten sollte Platz für Anlagen zur Wiederverwertung des Wassers vorgesehen werden. Zudem müssen entsprechende Lager- und Verteilungsanlagen für das wiederverwertete Wasser in Abhängigkeit von den Nutzern dieses Wassers eingerichtet werden. Beschleunigen Sie die Modernisierung von Anlagen zur Abwasserbehandlung und -wiederverwendung sowie die Erhöhung des Umfangs der Nutzung hochwertiger gereinigten Wassermengen. In Bereichen wie der Stadengestaltung, der Straßenreinigung, dem Waschen von Fahrzeugen, beim Bauwesen sowie in der ökologischen Landschaftsgestaltung sollte vorrangig Regenwasser verwendet werden. Bis 2020 soll der Anteil des wiederverwendeten Wassers in den städtischen Gebieten mit Wassermangel 20 Prozent überschreiten, im Gebiet von Peking, Tianjin und Hebei sogar 30 Prozent. In städtischen Gebieten an der Küste sowie auf Inseln, die unter Wassermangel leiden, sollte die Meerwasseraufbereitung als wichtige Ergänzung und strategische Reservenquelle für Wasserquellen dienen. In geeigneten Städten soll die Nutzung von Meerwasser zur Aufbereitung zu Trinkwasser als Ersatzquelle für das Trinkwasser beschleunigt werden. Es sollte dazu ermutigt werden, dass die lokalen Behörden Projekte zur Aufbereitung von Meerwasser unterstützen, insbesondere solche, die der Versorgung mit Trinkwasser dienen. Zudem sollten Demonstrationsprojekte zur Meerwasseraufbereitung auf Inseln umgesetzt werden. Förderung des Aufbaus von Schwammstädten, Verringerung des Anteils an befestigten Flächen sowie Steigerung der Fähigkeit des Bodens, Wasser zu speichern, durchzulassen und als Wasserquelle zu dienen. Bis 2020 soll in den städtischen Gebieten des Landes mehr als 20 Prozent der Fläche den Anforderungen eines zonenbasierten Wassermanagement-Systems entsprechen. Der Plan schlägt außerdem vor, effiziente Wassersparprodukte im Rahmen eines „Tauschs von Altem gegen Neues“ einzuführen. Es sollten Richtlinien für ein „Umtauschprogramm“ für Wasserprodukte wie Toilettensitze, Wasserhähne und Waschmaschinen entwickelt und umgesetzt werden. Dabei sollen die Vorschriften zur Kennzeichnung der Wassereffizienz sowie die **verbindlichen Standards für die Wassereffizienz** berücksichtigt werden, um den Austausch von Produkten mit geringer Wassereffizienz zu fördern. Hersteller sollen dazu ermutigt werden, Aktionen zum Tausch von Altgeräten gegen Neugeräte durchzuführen. Zudem sollten lokale Behörden spezielle Mittel bereitstellen, um Verbraucher und Hersteller zur aktiven Beteiligung anzuregen.