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Dieser Beitrag wurde zuletzt von *nht1 am 13.11.2016 um 20:50 bearbeitet. Während des Betriebs traten zwei Mal Probleme auf – es stellte sich heraus, dass die Förderleistung der Pumpe nicht ausreichend war. Zunächst konnte man den Grund dafür nicht finden. Nach genauer Prüfung hörte man das Geräusch des Sicherheitsventils an der Ausgangsseite der Pumpe. Nach Überprüfung der Konstruktionsunterlagen stellte sich heraus, dass der Druckwert des Sicherheitsventils zu niedrig eingestellt war. Die Druckeinstellung des Sicherheitsventils zu niedrig anzusetzen, ist ein häufiger Fehler, den man zu Beginn der Entwurfsarbeit macht. Es ist unnötig, den Einstelldruck zu niedrig zu setzen – der Einstelldruck sollte einfach dem Designdruck der Anlage entsprechen. Beim Design der Anlage wurde bereits ein Sicherheitspuffer berücksichtigt. Der Einstellungsdruck liegt in der Nähe des Betriebsdrucks. Schwankungen im Betriebsdruck können dazu führen, dass der Sicherheitsventil häufig auslöst – mit der Folge von Lecks und Verschwendung des Prozessmaterials.
Um Sicherheit zu gewährleisten, wird das bei der Gestaltung oft so gemacht
Schalte den Sicherheitsventil direkt aus, damit er nicht ständig auslöst. Es hat keinen großen Einfluss
Der Unterschied zwischen der Einstelldruck des Sicherheitsventils und dem Betriebsdruck darf nicht zu gering sein, sonst tritt ein häufiges Öffnen des Ventils auf. Bei der Konstruktion wird in der Regel der Konstruktionsdruck der Anlage herangezogen. Wenn der Sicherheitsventil in der Rohrleitung als Schutzvorrichtung verwendet wird, dann entspricht die Summe aus dem Designdruck sowie dem statischen Druckunterschied und den Widerstandseinbußen dem Einstelldruck.