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Wie der Titel schon sagt: Ich möchte gerne wissen, welche Vorteile und Nachteile es gibt, wenn man bei der Verarbeitung des selbst hergestellten Ölschaums einen Katalysator verwendet – im Vergleich zur Verwendung von Ölschaum aus der Koksherstellung
Natürlich ist es besser, das Öl selbst wieder zu raffinieren. Die Menge an Öl, die wieder raffiniert werden kann, hängt von der Qualität des Rohöls ab. Wenn die Eigenschaften des Rohöls gut sind, kann eine größere Menge Öl wieder raffiniert werden. Dadurch kann die Temperatur im Raffinerieprozess erhöht werden, was wiederum dazu beiträgt, Verkokungen zu vermeiden. Zudem ist dies ein effektiver Weg, den Anteil an festen Stoffen im Öl unter Kontrolle zu halten. Auch der Flüssigkeitsstand im unteren Teil der Destillationskolonne kann so reguliert werden. Natürlich sind die Rohstoffe ziemlich schwer, man kann sie nicht selbst raffinieren – man muss sie in eine Kokereianlage bringen.
Es gibt im Inland viele schwere Rohöle, deshalb gibt es nur wenige Katalysatoren, die keinen Ölslurry abgeben. Wohin gelangt das nach außen abgeleitete Öl? Das, das zur Koksherstellung verwendet wird, kommt in die Kokerei. Ein Teil wird außerdem mit Schweröl vermischt und als Kraftstoff mit der Bezeichnung 250 verkauft. In den großen Raffinerien wird kein Öl für die Koksherstellung verwendet – stattdessen wird das Öl einfach mit Kraftstoff vermischt.
Aufgrund des Gehalts an Feststoffen ist der Preis für Ölslurry sehr niedrig – er liegt weit unter dem Preis von Koks. Allerdings kann ein zu hoher Anteil an Feststoffen die langfristige Funktionsfähigkeit des katalytischen Reaktors beeinträchtigen. Deshalb wird Ölslurry, sofern möglich, in der Regel zur Koksgewinnung verwendet. Wenn keine Bedingungen vorliegen und eine lange Betriebsdauer angestrebt wird, sollte das Öl mit anderen Stoffen gemischt verkauft werden.