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Seit diesem Jahr werden immer mehr Umweltgenehmigungen für Kohlechemieprojekte erteilt. Doch bei einem Ölpreis von 40–55 Dollar pro Barrel – wird es in Zukunft lohnenswert sein, solche Projekte zu errichten und in Betrieb zu nehmen?
Die Produkte der verschiedenen Branchentypen weisen große Unterschiede auf. Bei den aktuellen Ölpreisen sind die Preise für viele Rohstoffe durchaus hoch!
Kohle spielt in der Volkswirtschaft eine so große Rolle, dass man ihren Anteil nicht so schnell verringern kann. Es bleibt nur der Weg der sauberen Nutzung. Doch auch Projekte, die eine Umweltprüfung bestanden haben, werden nicht unbedingt realisiert – schließlich spielen auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Wenn die wirtschaftlichen Vorteile gering sind, dann gibt es, abgesehen von einigen technologischen Strategieprojekten, wohl nicht viele Möglichkeiten
Was oben gesagt wurde, stimmt: Die Umweltprüfung ist zwar abgeschlossen, doch die Unternehmen zögern noch. Solange es keine Vorteile gibt, werden die Unternehmen nicht einfach so mit der Umsetzung beginnen
Der Weg für die Kohlechemie liegt sicherlich in der sauberen Nutzung, doch ich habe das Gefühl, dass solange es keine Durchbrüche bei den entsprechenden Technologien zur Abscheidung und Nutzung von Kohlendioxid sowie solange die Entwicklung hochwertigerer Endprodukte noch nicht abgeschlossen ist, selbst wenn viele Projekte genehmigt werden, der Fortschritt nur langsam voranschreiten wird.
Der neue Präsident der USA will das Öl des Landes fördern.
Aus Sicht der Produktionskapazitäten gibt es bereits ein Überangebot an petrochemischen Kapazitäten – gemäß den Berichten beträgt die Produktionskapazität 700 Millionen Tonnen, wodurch ein Überangebot von etwa 100 Millionen Tonnen entsteht. Und bereits jetzt gibt es im Bereich der Kohlechemie zahlreiche Projekte mit einem Umfang von mehreren zehn Millionen Tonnen. Kurzfristige Gewinne sind nicht sehr vielversprechend.
Die nachgelagerte Verarbeitung in der Kohlechemie ist eine erhebliche Kostenfaktor. Es lohnt sich nur, in diese Nachverarbeitung zu investieren, wenn die Produktionsmenge groß genug ist. Die Behandlung von Schwefel, Stickstoff sowie Kohleasche kostet zwar Geld – doch ob das lohnenswert ist, hängt von den Umständen ab
Man sollte die Dinge aus einer entwicklungsorientierten Perspektive betrachten. Der aktuelle Ölpreis liegt bei 40–50 Dollar – das gilt aber nicht für die Zukunft. Schauen Sie sich den Trend der letzten Ölpreiserhöhung an: Es hat nur wenige Jahre gebraucht, bis der Preis von 50 Dollar auf 100 Dollar stieg. Im Großen und Ganzen ist ein Anstieg der Ölpreise unvermeidlich.
Es ist immer noch rentabel – die Kosten sind deutlich niedriger. Das reine Verkaufen von Kohle entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Zwar sind die Gewinne aus der Kohleverarbeitung nicht mehr so hoch wie zu Beginn, doch es wird trotzdem Gewinn gemacht. Im Vergleich zu anderen Branchen ist das immer noch gut.