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Ich erinnere mich, dass es etwa im Jahr 1992 war. Wir hatten Schicht am Tag. Ein Kollege putzte die Fenster in der Gaskammer. Die Kammer hatte nur ein Stockwerk, doch die Fenster konnten nach oben und unten geöffnet werden. Da sich die Fenster in großer Höhe befanden, stand er auf einem Hocker, neigte seinen Kopf nach hinten und streckte seine Hände nach oben aus, um die Fenster zu putzen. Plötzlich fiel ein Stück Glas herunter und traf ihn direkt ins Gesicht – ins Nasenbein. Sofort floss Blut. Bei der Nachkontrolle stellte sich heraus, dass die Fenster im Pumpenraum aufgrund mangelnder Wartung in schlechtem Zustand waren. Der Glaskleber war locker geworden; an einigen Stellen blieb nur noch wenig Kleber übrig. Zudem fehlten die Drahtklammern, wodurch das Glas nicht richtig befestigt werden konnte. Beim Schieben oder Reinigen der Fenster konnte das Glas leicht herunterfallen. Dieser Kollege fühlte sich zunächst sehr unglücklich, doch nach der Untersuchung kam er zu dem Schluss, dass er eigentlich Glück hatte. Hätte das herunterfallende Glas seine Augen getroffen, wären die Folgen wohl noch schlimmer gewesen. Später hörte ich auch von dem Vorfall in der BXQ-Fabrik, bei dem jemand beim Fensterputzen ums Leben kam. Dadurch fühlte ich mich noch glücklicher – ich dachte mir: Man hätte nie gedacht, dass man beim Fensterputzen sein Leben verlieren kann. Tatsächlich gibt es in Produktionsbetrieben überall Risiken. Wenn man wachsam ist, geeignete Maßnahmen ergreift und Sicherheitsvorkehrungen umsetzt, können auch hochriskante Situationen sicher bewältigt werden. Andernfalls – bei Nachlässigkeit, Unsorgfalt oder Gleichgültigkeit – können selbst scheinbar kleine Gefahren tödliche Risiken in sich bergen. Lassen Sie uns jede Aufgabe ernsthaft erledigen.
Nicht nur in Produktionsunternehmen, eigentlich ist es im Leben genauso
Die Sicherheit außerhalb der Arbeit ist noch wichtiger. Zu dieser Zeit im letzten Jahr wurde ein Kollege unseres Unternehmens zu Hause an Kohlenmonoxidvergiftung erkrankt. Letzten Donnerstag starb ein weiterer Kollege bei einem Verkehrsunfall. Ach
Kleine Dinge führen zu großen Fehlern – zum Glück gibt es keine Todesfälle.
Man ist selbst für seine eigene Sicherheit verantwortlich. Vor Beginn der Arbeit sollte man zunächst den Zustand der Arbeitsumgebung überprüfen. Sollten Gefahrenfaktoren festgestellt werden, müssen rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Wieder ist die Heizperiode im Winter angebrochen. Wenn man in einem Einfamilienhaus mit Kohle heizt, muss unbedingt auf eine gute Belüftung geachtet werden. Früher sind ein Ehepaar von Kollegen durch Kohlenmonoxidvergiftung ums Leben gekommen, weil sie nachts mit dem Kohleofen heizten – das ist eine schmerzhafte Lektion.
Man sieht also, dass auch bei diesen Aufgaben große Vorsicht geboten ist – man darf nicht nachlässig sein
Man muss stets wachsam bleiben – man darf nicht nachlässig sein.