Thread Content
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Unsinn und Chaos am 23.11.2016 um 22:06 bearbeitet. Zwei der LNG-Kältepumpen in der Fabrik mussten ausgetauscht werden, da sie bereits über 5000 Stunden lang ununterbrochen in Betrieb waren. Die Lager erreichten dabei eine Temperatur von 90 °C. Zunächst wurden die Pumpen zerlegt, um sie zu überprüfen. Nach der Überprüfung der ersten Pumpe stellte sich heraus, dass es zu Leckagen kam. Bei einer Temperatur von -100 °C lag die Temperatur der Lager bei etwa 64 °C. Nach 10 Tagen des Zwangsbetriebs verschwand das Leck – die Temperatur der undichten Stelle lag bei -35 °C, die Temperatur der Lager bei 45 °C; alles kehrte wieder auf normale Werte zurück. Auch bei der zweiten Kältepumpe müssen nun die Lager ausgetauscht werden. Nach der Wartung tritt genauso wie bei der ersten Pumpe ein Leck auf. Nach Überprüfung stellte sich heraus, dass die Leckstelle der zweiten Kältepumpe am Achsverschluss liegt. Die Temperatur an der Leckstelle liegt derzeit bei etwa -70 °C bis -110 °C, während die Temperatur der Lager bei 50 °C liegt. Die Antwort des Herstellers: Flüssigsauerstoff? Er sagte, nach der Wartung des Pumps sei Luft im System geblieben, die durch die niedrigen Temperaturen des LNG in flüssiges Sauerstoff umgewandelt wurde... Seit der Wartung leckt der Vorkühlpumpen ständig – da ist also viel flüssiger Sauerstoff vorhanden. Auf der Suche nach einer Antwort...