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Bei der Arbeit zur sicheren Produktion geht es darum, Probleme im Voraus zu verhindern. Die Raffinerie von Qilu Petrochemical in Shengli ist eine Raffinerie mit 47-jähriger Geschichte. Sie zeichnet sich durch hohe Temperaturen und Drücke sowie durch die Gefahr von Brand und Explosion aus. Zudem erfolgt dort die kontinuierliche Produktion. In den letzten Jahren wurde hauptsächlich schweres, minderwertiges Rohöl mit hohem Schwefel- und Säuregehalt verarbeitet. Dadurch steigt die Notwendigkeit, die Ausrüstung vor Korrosion zu schützen – was wiederum die Produktionsrisiken erhöht. Um die Sicherheitsverwaltung in den Arbeitsgruppen weiter zu stärken, das Sicherheitsbewusstsein und die -fähigkeiten aller Mitarbeiter zu verbessern sowie Sicherheitsrisiken unter Kontrolle zu halten, startete die Shengli-Raffinerie im Dezember 2012 eine Aktion zur Schaffung sicherheitsstandardisierter Arbeitsgruppen. Seit seiner Einführung hat sich dieses Instrument schnell zu einem wertvollen Mittel für Werkstätten und Arbeitsgruppen entwickelt, um Sicherheit zu gewährleisten – mit bemerkenswerten Ergebnissen. Durch die Schaffung von Aktivitäten wurde eine effektive Verteidigungslinie gegen Sicherheitsrisiken geschaffen, das Niveau der Sicherheitsverwaltung in den Teams verbessert und somit die sichere Produktion in den Anlagen gefördert. Alle Mitarbeiter treiben die Standardisierungsmaßnahmen voran – das Risikobewusstsein der Teams hat sich verändert. Es wurde ein umfassendes System zur Sicherheitsstandardisierung in den Teams geschaffen, das rund um die Uhr und in allen Bereichen gilt. Die Aktivität jedes Einzelnen wurde genutzt, um das Bewusstsein für die Prävention und Kontrolle von Risiken erheblich zu stärken. Das System leitet das Konzept der Sicherheitsstandardisierung. Die Werkstätten legen detaillierte Richtlinien und Verwaltungsmethoden für die Standardisierung der Sicherheit in den Arbeitsgruppen fest. Auf dieser Grundlage werden Leitfäden zur Einführung solcher Standards in den Arbeitsgruppen erstellt. Gleichzeitig soll die Verbreitung der entsprechenden Konzepte sowie die Schulung bezüglich der Regeln erfolgen. Die Teams sollen dabei von ihren Stellvertretern unterstützt werden, damit sie die Konzepte gründlich verstehen können. So wird das Bewusstsein für die Ziele dieser Aktivitäten gesteigert, und die Teammitglieder erkennen, dass diese Aktivitäten dazu beitragen, das Niveau der Sicherheitsmanagement zu verbessern – und somit ein Mittel sind, um langfristige Sicherheit zu gewährleisten. Dadurch wird auch die Motivation der Teammitglieder gesteigert. Im Rahmen der Aktivitäten zur Einführung von Sicherheitsstandards in den Anlagen für kontinuierliche Umwandlung wurden in diesen Anlagen sogenannte „Sicherheitshäuser“ eingerichtet. Dort wurden Sicherheitsboards aufgestellt, auf denen Informationsplakate zum Thema „Sicherheitshäuser in Unternehmen“ angebracht wurden. Die „5831-Sicherheitsstandards für Teams“ sind aufgrund ihrer Klarheit und Struktur von den Teammitgliedern gerne angenommen worden. Sie dienen als Leitfaden für die Durchführung von Sicherheitsmaßnahmen im Team. Unter der Leitung der 5 Grundprinzipien der sicheren Produktion, der 8 Säulen der Sicherheit in der Produktion, der 3 Unterstützungsmechanismen für die Sicherheit in den Arbeitsgruppen sowie eines Ziels zur Sicherheitssteuerung wurden durch die Durchführung von Aktivitäten zur Standardisierung der Sicherheit in den Arbeitsgruppen alle Sicherheitsmaßnahmen auf Betriebs- und Gruppenebene systematisiert. Dadurch entstand eine synergetische Wirkung, es wurden Doppelarbeiten vermieden, und so konnte die Sicherheitssteuerung in den Arbeitsgruppen effektiver gestaltet werden. Beispielsweise wurden die Sicherheitsschulungen für externe Auftragnehmer auf Betriebsebene, die Risikoanalyse vor der Ausführung von Arbeiten, die Übermittlung von Risikoinformationen vor der Arbeit sowie die Sicherheitsansprachen vor der Arbeit in die Standards zur Kontrolle des Arbeitsablaufs integriert, um so die Kontrolle vor der Ausführung der Arbeiten zu gewährleisten. Die Werkstätten entwickeln entsprechend ihren eigenen Gegebenheiten Standards für die Sicherheit in den Arbeitsgruppen – darunter Verfahrensanleitungen, Informationen zur Sicherheitsvorsorge sowie Sprüche zur Sicherheit. Diese werden in Form von Schildern angebracht und finden sich in den Räumen der Arbeitsgruppen, in den Pausenräumen sowie in den Bedienräumen wieder. So wird bei den Mitarbeitern ein Bewusstsein für die Sicherheit geschaffen, wodurch jeder Mitarbeiter die Gewohnheit entwickelt, nach den Vorschriften zu arbeiten. Die Bedienerkabine ist mit Inspektionsuniformen und Warnspiegeln ausgestattet, um den Mitarbeitern Standards für Schutzausrüstung bei Inspektionen zu bieten. In der Werkstatt finden außerdem Aktionen zur Sicherheitsverpflichtung statt, bei denen die Mitarbeiter dazu aufgefordert werden, ihre Sicherheitsbedenken auszusprechen, um ihr Bewusstsein für Sicherheit sowie ihr Verantwortungsbewusstsein zu stärken. Als Hauptverantwortlicher für die Einführung der Sicherheitsstandards in der Arbeitsgruppe ist er dafür verantwortlich, die Sicherheitsstandards streng durchzusetzen. Er legt anhand der Besonderheiten der Arbeitsgruppe detaillierte Anforderungen fest und führt dabei die Mitarbeiter an, ein Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln sowie alle erforderlichen Maßnahmen aktiv umzusetzen. Die Risikovermeidungsbewusstheit umfassend stärken. Durchführung von „Sicherheitsgeschichten-Veranstaltungen“, d.h. Durchführung von Tagesaktivitäten der Sicherheitsteams in Form von Vorträgen der Mitarbeiter über Sicherheitsthemen. Die Veranstaltung ist bei den Mitarbeitern sehr beliebt. Durch das Erzählen eigener Sicherheitserfahrungen oder anderer Sicherheitsbeispiele sowie das Teilen von Gedanken, Erkenntnissen und Lektionen stärken die Mitarbeiter ihr Bewusstsein für ihre Sicherheitsverantwortung. In Anbetracht der Eigenschaften der Anlagen in den Werkstätten und unter Berücksichtigung des Bedarfs der Mitarbeiter an verbesserten Sicherheitsfähigkeiten, wurde das Ausmaß der Sicherheitsschulungen erhöht. Es wurden Übungen zur Vorhersage von Unfällen sowie Sicherheitstrainings durchgeführt, wodurch die Sicherheitsfähigkeiten der Mitarbeiter tatsächlich verbessert werden konnten. Die standardisierten Aktivitäten sind vielfältig und interessant. Bei der Sicherheitsverwaltung in den Teams hat sich etwas Neues entwickelt: Die Arbeitsabläufe während der Schicht, die Sicherheitsanweisungen sowie die Aufgaben der Sicherheitsbeauftragten werden sorgfältig organisiert. Die Teammitglieder halten sich strikt an die Vorgaben, wodurch die Risiken in allen Arbeitsschritten effektiv kontrolliert werden können. Dadurch wird eine sichere Arbeitsweise in den Teams gewährleistet. Umsetzung des Arbeitsablaufs im Schichtdienst. Die Werkstatt legt standardisierte Arbeitsprozesse für die Mitarbeiter fest. Dabei werden für den gesamten Ablauf vom Arbeitsbeginn bis zum Ende der Schicht standardisierte Anforderungen gestellt. Dazu gehören unter anderem die Selbstüberprüfung des körperlichen Zustands vor der Arbeit, die Verwaltung von Urlaubsanträgen, die Übernahme von Aufgaben beim Wechsel der Schichten, ein System zur regelmäßigen Kontrolle, die Überwachung bei besonderen Arbeiten sowie die Durchführung routinemäßiger Aufgaben. Alle Aspekte der Arbeit in der Gruppe sind dabei berücksichtigt. Zudem gibt es detaillierte Verwaltungsregeln, die als Orientierung dienen. Diese Regeln werden streng eingehalten und in der Gruppe konsequent umgesetzt. Die Mitarbeiter führen sorgfältige Vor-Abend-Prüfungen durch, um Probleme frühzeitig zu erkennen und die Situation rechtzeitig im Griff zu haben. Insbesondere muss der Teamleiter frühzeitig vor Ort sein, um sich insgesamt mit der Produktionssituation vertraut zu machen. Über den Vor-Check während der Schicht geben der Teamleiter und die diensthabenden Mitarbeiter in der Übergabesitzung ihre Bewertungen ab, wobei der Teamleiter diese in die ABC-Bewertung der Teammitglieder einbezieht. Die Techniker stellen vor Ort Fragen zu wichtigen Parametern und Veränderungen im Produktionsprozess. Im Arbeitsalltag führen die Mitarbeiter die vorgeschriebenen Maßnahmen wie Inspektionen und Wartung der Ausrüstung sorgfältig aus, kontrollieren streng die Arbeitsrisiken und gewährleisten so eine sichere Produktion der Anlagen. Durchführung der Aktion „Heute bin ich Sicherheitsbeauftragter“. Die Teammitglieder wechseln sich ab und übernehmen die Rolle des „Sicherheitsbeauftragten“. Sie leiten die Teammitglieder bei der Ausbildung im Bereich Sicherheit, führen Sicherheitsbesprechungen durch, erklären die Sicherheitsvorschriften sowie die Verbote im Zusammenhang mit der sicheren Arbeit. Zudem überwachen sie die gesamten Bauarbeiten hinsichtlich der Einhaltung der Sicherheitsvorschriften. Die Aktion „Heute bin ich Sicherheitsbeauftragter“ sollte ernst genommen werden. Der diensthabende Sicherheitsbeauftragte muss in der Übergabesitzung Standards und Anforderungen für die Sicherheit im Team festlegen – von der Einhaltung von Standardvorgaben und der Vorlage von Sicherheitsdokumenten bis hin zu Hinweisen bezüglich der Gefahren durch Schwefelwasserstoffvergiftung, Verbrennungen durch hohe Temperaturen, Schutzmaßnahmen bei Probenentnahme, ordnungsgemäßer Nutzung von Schutzausrüstung sowie auf Veränderungen des Wetters. Zudem sollten die Mitarbeiter daran erinnert werden, dass die Sicherheit stets an erster Stelle stehen muss. Bei der Übergabesitzung wird die Sicherheitsarbeit des Tages zusammengefasst. Außerdem teilt der Sicherheitsbeauftragte jeder Schicht vor dem Amtsantritt einen kleinen Sicherheitstipp oder von einem eingetretenen schweren Unfall mit. Der zuständige Sicherheitsbeauftragte bereitet dies im Voraus vor. Dadurch wird nicht nur bei jedem Mitarbeiter die Initiative gefördert, selbst Sicherheitskenntnisse zu erlernen, sondern alle können auch durch kleine Schritte kontinuierlich dazulernen. Das Bewusstsein für die Sicherheitsverantwortung bei den Teammitgliedern wurde gesteigert, wodurch eine Situation entstand, in der jeder ein Sicherheitsbeauftragter ist und ständig auf die Sicherheit achtet. Mechanismus der „zwei Karten“ für die Sicherheitsverwaltung bei Baumaßnahmen. “Die „zwei Karten“ sind die „Standardarbeitskarte“ und die „Standardüberwachungskarte“ – wissenschaftliche Werkzeuge für die sichere Produktion sowie für das Management der Sicherheit bei Wartungs- und Reparaturarbeiten. Bei Arbeiten wie dem Wechsel der Anlagen oder Änderungen im Prozessverlauf halten die Mitarbeiter sich strikt an die festgelegten „Standardarbeitsanweisungen“. Schritt für Schritt bestätigen und unterschreiben sie, wobei sie genau den vorgeschriebenen Ablauf einhalten. Dadurch wird eine „kinderleichte Bedienung“ gewährleistet und das Auftreten von Fehlbedienungen vermieden. Während der Überwachung der Arbeiten vor Ort setzen die Mitarbeiter das „Standard-Überwachungskartensystem“ konsequent um. Von den Arbeitsanweisungen bis hin zu den kleinsten Arbeiten, bei denen mit Feuer gearbeitet wird, wird sorgfältig darauf geachtet, dass alle Vorschriften eingehalten werden. Dadurch wird aus der bloßen Überwachung eine effektive Kontrolle der Arbeiten – was wiederum dazu beiträgt, dass die Bauarbeiten von hoher Qualität sind. Schaffung eines rund um die Uhr funktionierenden Risikomanagement-Systems – Die Risikobekämpfung vor Ort wurde weiter verbessert. Da Raffinerieanlagen 24 Stunden am Tag ununterbrochen in Betrieb sind, ist ein kontinuierliches Sicherheitsmanagement erforderlich. Bei der Schaffung sicherheitsstandardisierter Arbeitsgruppen führen die Teams aktiv Untersuchungen zu potenziellen Gefahren in der Produktion und beim Bau durch und erfüllen somit ihre Rolle als Vorposten in der Sicherheitsverwaltung der Teams. Einführung eines rund um die Uhr funktionierenden Systems zur Überprüfung von Potenzialrisiken. Die Arbeitsgruppe führt ein 24-Stunden-Überwachungssystem ein, wobei während der Schichtzeit eine strenge Kontrolle gewährleistet wird. Die Teammitglieder führen alle Stunde Kontrollen durch; sie verteilen sich auf verschiedene Positionen, damit stets jemand vor Ort ist. So können potenzielle Gefahren jederzeit entdeckt werden, Probleme sofort behoben werden und die sichere Produktion gewährleistet bleiben. Bei den Inspektionen müssen die Mitarbeiter verschiedene Arten von Werkzeugen mitnehmen. Dazu gehören vor allem spezielle Geräte wie Stethoskope und Schraubenzieher, damit sie den Betriebszustand der Geräte jederzeit überprüfen und gängige Probleme umgehend beheben können ; Zweitens: Sprechgeräte und Notizbücher, um jederzeit eine Kommunikation im Innen- und Außenbereich zu ermöglichen sowie um rechtzeitig zu überprüfen, ob die Werte vor Ort mit denen der Fernmessgeräte übereinstimmen ; Drittens sind es Sicherheitsgeräte wie Alarmsysteme und Schutzmasken, die es ermöglichen, unsichtbare Gefahren frühzeitig zu erkennen und unsichtbaren Schäden rechtzeitig vorzubeugen. Neben den üblichen regelmäßigen Inspektionen haben die Werkstätten und Teams ein System zur Erkennung potenzieller Gefahren entwickelt. Jeden Montag finden in den Werkstätten routinemäßige wöchentliche Inspektionen statt. Alle zwei Wochen führen die Verantwortlichen fachmännische Sicherheitskontrollen durch und bewerten außerdem die zuständigen Teams in den jeweiligen Bereichen. Die Arbeitsgruppe erstellt einen Plan für eine tiefgreifende Verwaltung, verteilt die Verantwortungsbereiche der Gruppe erneut und führt die Identifizierung von Sicherheitsmängeln bis ins Letzte durch. Alle engagieren sich für die Sicherheit und überprüfen potenzielle Gefahren – so wird das Konzept der umfassenden Sicherheit verwirklicht, bei dem jeder zur Sicherheit beiträgt und Professionalität dabei eine entscheidende Rolle spielt. Aktiv Ideen zur Sicherheit beisteuern. Eine Plattform für Rationalisierungsvorschläge einzurichten, um das Wissen der Teammitglieder aktiv einzusetzen, Vorschläge zur Sicherheit zu machen, Probleme der Anlagen zu analysieren und Lösungen vorzuschlagen, um eine intrinsische Sicherheit zu erreichen. In Kombination mit der Förderung der Aktion „Ich führe eine Sicherheitsdiagnose durch“ sowie der Nutzung von Systemen zur Verwaltung von Sicherheitsinformationen werden Sicherheitsempfehlungen und festgestellte Probleme in den Rahmen der Diagnose einbezogen. Dadurch wird eine Beteiligung aller Mitarbeiter an der Diagnose ermöglicht, eine gerechte Verteilung der Aufgaben, eine Überwachung der Prozesse im Internet sowie eine ordnungsgemäße Bearbeitung der Probleme gewährleistet. Das Verfahren der online-Abwicklung „Ich führe ein Sicherheitsdiagnose durch“ bündelt das gesamte Know-how aller Mitarbeiter, klärt die Verantwortlichkeiten an allen Phasen des Prozesses und stellt sicher, dass alle Probleme erkannt, potenzielle Gefahren beseitigt und die Sicherheit dauerhaft gewährleistet wird. Unter der Leitung eines standardisierten Systems, unter Aufsicht des Online-Transfers sowie durch Anreize und Belohnungen wird die Motivation der Mitarbeiter, Probleme zu erkennen und zu lösen, effektiv gesteigert. Dadurch wird dazu beigetragen, mangelhafte oder defekte Geräte in den Werkstätten zu beseitigen und einen sicheren Betrieb zu gewährleisten. Seit Beginn der Aktivitäten zur Einführung von Sicherheitsstandards in den Teams wird gemäß dem Prinzip „Sicherheit an erster Stelle, Prävention im Vordergrund, Beteiligung aller Mitarbeiter, umfassende Steuerung“ dafür gesorgt, dass alle Mitarbeiter sich um die Sicherheit kümmern. Dadurch wurden große Fortschritte in der Sicherheitsverwaltung erzielt – was die Notwendigkeit und Wirksamkeit der Einführung von Sicherheitsstandards unterstreicht. Erstens wurde das Bewusstsein der Mitarbeiter für ihre Sicherheitsverantwortung sowie für die Prävention von Risiken wirksam gestärkt. Durch verstärkte Bemühungen bei der Identifizierung und Beseitigung von Risiken und Gefahren wurde erreicht, dass jeder für Sicherheit sorgt, sie beherrscht, umsetzt und gewährleistet. So entstand eine gute Atmosphäre, in der alle an der Sicherheitsarbeit teilnehmen und danach streben, Sicherheitsvorbilder zu sein. Zweitens geht die Sicherheitsverwaltung in Richtung Professionalisierung und Standardisierung. Standardisierte Arbeitsanleitungen, Überwachungskarten sowie Aktionen wie „Heute bin ich der Sicherheitsbeauftragte“ tragen dazu bei, die Praktiken der Sicherheitsverwaltung in den Teams zu verbessern. Dadurch wird eine professionelle Arbeitsweise sowie eine kontinuierliche Sicherheitsverwaltung gewährleistet – was wiederum dazu beiträgt, die Produktion und die Bauarbeiten sicherer zu gestalten. Drittens hat die Standardisierung der Sicherheit die Arbeitseffizienz erhöht. Zum Beispiel bildet die Werkstatt während der Wartungsarbeiten pro Schicht eine Fachgruppe. Sechs Monate im Voraus finden wöchentlich Besprechungen zum Modernisierungsprojekt statt, bei denen die einzelnen Wartungsinhalte schrittweise abgestimmt und bestätigt werden. So werden Engpässe bereits im Keim verhindert, die Effizienz der Stillstandszeit gesteigert sowie Schulungen und Arbeitsanweisungen rechtzeitig vorbereitet. Dadurch sind die erfahrenen Mitarbeiter in der Handhabung geschult und die übrigen Arbeiter können die Arbeit sicher ausführen. Mithilfe der sicherheitsorientierten Standardisierung der Arbeitsgruppen wird gewährleistet, dass die Stillstandsarbeiten in hoher Qualität und auf einem hohen Niveau abgeschlossen werden. Viertens hat die Standardisierung der Sicherheit in den Arbeitsgruppen das Niveau der präzisen Sicherheitsverwaltung verbessert. Die Arbeitsgruppen müssen bei der Schicht festgestellte Sicherheitsmängel und Schwachstellen unverzüglich beheben, um den störungsfreien Betrieb der Anlage zu gewährleisten. Fünftens wurde dadurch die Qualität der Werkstattverwaltung verbessert. Durch die Standardisierung der Sicherheit in den Arbeitsgruppen wurde die Motivation der Bediener, Anpassungen vorzunehmen, stark gefördert, wodurch die wirtschaftlichen Betriebsbedingungen der Anlagen stetig verbessert werden konnten. Sechstens wird durch kontinuierliche, sorgfältige Sicherheitsverwaltung eine gute Sicherheitskultur innerhalb der Teams geschaffen. Dies legt eine solide Grundlage für die Einführung langfristiger Standards im Bereich der Sicherheit. Die Standardisierung der Sicherheit hat in den Arbeitsgruppen sehr gute Ergebnisse gebracht. Sie hat die bisherigen, auf Zwang beruhenden Schulungsmethoden bezüglich Sicherheitskenntnissen und -verhaltens abgelöst. Dadurch können die Mitarbeiter selbstständig lernen und gegenseitig unterstützen, um eine sichere und stabile Produktion zu gewährleisten. „Ich verspreche es – ich halte mein Versprechen. Es gibt Standards für die Sicherheit, und die Sicherheit bleibt im Herzen.“ Das ist nun das neue Konzept für die Sicherheitsmanagement in den Arbeitsgruppen. ■