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Ein Brand ist sowohl ein plötzliches Unglück als auch eine katastrophale Katastrophe, die das Leben und den Besitz der Menschen gefährdet. Ein plötzlicher Unfall wie ein Brand führt oft dazu, dass die Anwesenden in einen abnormalen psychischen Zustand geraten, was wiederum die Evakuierung und Flucht beeinträchtigt. In diesem Sinne entscheidet das Wissen über Brandschutzmaßnahmen über Leben und Tod einer Person. Heute listet der Redakteur die falschen Verhaltensweisen bei der Flucht vor einem Brand auf: 01 *Die Gewohnheit, den gleichen Weg zurückzulegen – das ist das häufigste Verhaltensmuster bei der Flucht vor einem Brand. Reisende, Kunden und Touristen in öffentlichen Bereichen kennen die Umgebung nicht und wissen nicht, wo sich die Fluchtrouten befinden. Im Falle eines Brandes versuchen die meisten von ihnen, denselben Weg zurückzugehen, den sie gekommen sind. Falls dieser Durchgang durch Feuerwerk blockiert ist, muss man nach einem anderen Eingang suchen. Unbekannt ist, dass zu diesem Zeitpunkt bereits die beste Zeit zum Entkommen verstrichen ist. Deshalb sollten wir, wenn wir öffentliche Orte betreten, uns unbedingt mit der Umgebung sowie den Notausgängen und Evakuierungswege vertraut machen, um im Falle eines Brandes schnell selbst in Sicherheit kommen zu können. Wenn man nicht im Voraus die Position des nächstgelegenen Notausgangs prüft, sondern blindlings den gewohnten Weg zurückeilt, kann dieses Vorgehen dazu führen, dass man die beste Gelegenheit zur Flucht verpasst und in Schwierigkeiten gerät. 02 Die Neigung zum Licht: In Not- und Gefahrensituationen bestimmen die Instinkte, die physiologischen und psychologischen Faktoren des Menschen dazu, dass er immer in Richtung des Lichts und der Helligkeit flieht. In einem solchen Brandfall ist es mit 90 Prozent Wahrscheinlichkeit so, dass die Stromversorgung unterbrochen wurde oder es zu Kurzschlüssen sowie Ausfällen der Stromversorgung gekommen ist. An diesen Stellen kann das Feuer ungehindert wüten. Man sollte nicht blind in Richtung des Lichts fliehen, sondern sich an den Leitmarkierungen für die „Notausgänge“ orientieren und so zum nächstgelegenen Notausgang gelangen. 03 Gruppendruck: Wenn das Leben eines Menschen plötzlich in Gefahr gerät, neigt man leicht dazu, vor Panik die Fähigkeit zum vernünftigen Denken zu verlieren. Wenn man sieht oder hört, dass jemand vor einem davonläuft, ist die erste Reaktion, ihm blindlings zu folgen. Übliche Muster des blinden Nachfolgens sind das Springen aus Fenstern oder vom Dach, das Verstecken in Toiletten, Bädern oder Ecken usw. Eine Möglichkeit, dem blinden Nachfolgen zu entgehen, ist es, im Alltag mehr über Selbstrettung und Fluchtmaßnahmen im Brandfall zu lernen und zu wissen – damit man in einer Krise nicht ohne eigene Entscheidungskraft handelt und einfach mit der Masse mitgeht. Wie bei dem Brand im Großhandelsmarkt für Kleinwaren in Yiwu, Huizhou-Huidong, im Jahr 2015 – bei dem es um den „2.5“-Brand ging – versammelten sich dort Dutzende von Menschen in den Toiletten auf der vierten Etage, um sich in Sicherheit zu bringen. Als sich das Feuer ausbreitete, wurden auch diese Räume von den Flammen betroffen. Hätten die Menschen rechtzeitig über die Treppen nach unten fliehen können, wäre dieses Unglück, bei dem 17 Menschen ums Leben kamen, nicht geschehen. 04 Von oben nach unten. Es gibt ein Sprichwort: Die Menschen streben nach oben, die Flammen steigen nach oben. Wenn in Hochhäusern ein Brand ausbricht – insbesondere in den oberen Stockwerken – glauben die Menschen instinktiv, dass das Feuer von unten nach oben greift. Je höher man sich befindet, desto gefährlicher ist die Situation; je tiefer man sich befindet, desto sicherer. Nur wenn man so schnell wie möglich in das Erdgeschoss gelangt und nach draußen kommt, besteht eine Chance zu überleben. Man ahnt nicht, dass es im Untergeschoss zu dieser Zeit völlig feuergefährlich sein kann. Sich blindlings nach unten in Sicherheit zu bringen, bedeutet doch, sich selbst in die Gefahr zu begeben, oder? Insbesondere in alten Wohnhäusern, die nur über eine einzige Evakuierungsleiter verfügen und keine Funktionen zur Brand- und Rauchbekämpfung haben, sollte man nicht blindlings die Treppe nutzen, um zu fliehen. Stattdessen kann man im Raum einen feuchten Waschlappen vor Mund und Nase halten, das Wasser auf die Tür gießen, um sie abzukühlen, oder sich auf dem Balkon in Richtung frischer Luft in Sicherheit bringen. Man sollte der Feuerwehr seine genaue Position mitteilen und auf deren Rettung warten. 05 Waghalsiger Sprung vom Dach: Wenn die Menschen einen Brand entdecken, reagieren sie sofort. Die Reaktionen in dieser Zeit waren größtenteils noch durch vernünftige Analyse und Beurteilung geprägt. Doch wenn der gewählte Fluchtweg versagt, das Feuer immer stärker wird und der Rauch immer dichter wird, verlieren die Menschen leicht den Verstand. Die Menschen sollten zu diesem Zeitpunkt auf keinen Fall leichtsinnig riskante Handlungen unternehmen, um nicht in die Hölle zu fallen, noch bevor sie überhaupt in Gefahr geraten sind. Wenn man vom vierten Stock oder höher springt, um zu entkommen, endet es entweder mit dem Tod oder mit Verletzungen. Falls man gezwungen ist, durch Sprung in den Tod zu fliehen, sollte man es zumindest richtig tun. Beim Sprung von einem Gebäude sollte man versuchen, in die Mitte der Rettungsmatte zu springen oder in Richtung eines Teichs, eines weichen Vordachs oder eines Rasens zu springen, um den Aufprall zu dämpfen. Wenn man ohne Hilfsmittel vom Gebäude springen muss, sollte man sich an den Fensterbrett oder Balkon klammern, damit der Körper nach unten hängen kann. So wird die vertikale Fallhöhe so weit wie möglich verringert. Vor dem Aufprall sollte man den Kopf mit beiden Händen schützen und den Körper zusammenkrümmen, um die Verletzungsgefahr zu verringern. Die Verhaltensmerkmale von Menschen bei Bränden stehen in engem Zusammenhang mit ihren psychischen Eigenschaften, wobei diese letzteren eine entscheidende Rolle spielen. Mit einer guten psychischen Verfassung und dem Wissen über die grundlegenden Regeln zum Entkommen bei einem Brand kann man in der Regel erfolgreich fliehen und sich sicher evakuieren. Also, lasst uns alle die „sieben Methoden zum Entkommen aus einem Brand“ lernen! 1. Schnelle Evakuierung: Wenn man öffentliche Räume betritt, sollte man auf die Evakuierungsanweisungen achten – wie z. B. „Sicherheitsausgang“, „Notausgang“ oder „Sicherheitsweg“, die an Wänden, Decken, Türen sowie an Biegungen angebracht sind. Im Falle eines Brandes muss man sich sofort in die von diesen Anweisungen angegebenen Richtungen begeben. 2. Vorgehensweise beim Kriechen: Da sich bei einem Brand der Rauch meist im oberen Bereich ansammelt, sollte man beim Fliehen versuchen, den Körper so nah wie möglich am Boden zu halten und kriechend oder gebeugt voranzukommen. 3. Methode mit Handtuch vor der Nase: In Brandsituationen sind die Rauchgase sehr heiß und giftig. Wenn man sie einatmet, kann das zu Verbrennungen des Atmungssystems oder zu Vergiftungen des Körpers führen. Während der Evakuierung sollten feuchte Handtücher, Masken usw. verwendet werden, um Mund und Nase zu bedecken – dadurch kann die Körpertemperatur gesenkt und Schadstoffe gefiltert werden. 4. Nachdem der Fluchtweg festgelegt wurde, kann man sich mit einem nassen Bettlaken oder einer Decke sowie einem Baumwollmantel bedecken, um so schnell wie möglich durch das Feuer zu gelangen und in eine sichere Zone zu kommen. Man sollte den Körper nicht mit Materialien wie Plastik oder Kunstfasern schützen, denn das hat genau das Gegenteil zur Wirkung. 5. Methode der Selbstrettung mit Seilen: Wenn es zu Hause Seile gibt (oder man Laken, Bettdecken, Vorhänge usw. in Streifen reißt und zu Schlaufen formt), kann man eines der Enden direkt an eine Tür, einen Fensterrahmen oder ein schweres Objekt binden und anschließend am anderen Ende nach unten klettern. Während des Entkommens sollten die Füße den Seil in einer Schlaufe umfassen, die Hände sollten abwechselnd nach unten klettern, und man sollte versuchen, die Hände mit Handschuhen oder Handtüchern zu schützen. 6. Flucht mit Ausrüstung: Familien, die über die nötigen Voraussetzungen verfügen, können zur Flucht spezielle Rettungsausrüstungen wie Haushalts-Abseilgeräte nutzen, die im Voraus bereitgehalten werden. 7. Signalisierung zur Rettung: Während des Wartens auf Rettungskräfte sollte man durch lautes Rufen um Hilfe, Winken mit Tüchern, Klopfen an metallische Gegenstände oder Werfen von weichen Gegenständen die Aufmerksamkeit der Retter auf sich ziehen ; Nachts kann man mit einer Taschenlampe, einem Notlicht oder anderen leuchtenden Gegenständen Signale senden.