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Kann ein Methanol-Syntheseturm mit Kohlendioxidgas unter Druck gesetzt werden?

2016-12-04View Original

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Einige Einheiten verfügen nicht über Stickstoff und möchten stattdessen Kohlendioxid zum Druckaufbau verwenden. Bitte diskutiert, ob nach dem Einsetzen des Methanolkatalysators Kohlendioxid zur Druckerzeugung verwendet werden kann
Reply #22016-12-04
Der Druck mit Gas darf 16 Bar nicht überschreiten
Reply #32016-12-04
Es darf kein Kohlendioxidgas zur Druckaufbringung verwendet werden.
Reply #42016-12-06
Das ist nicht möglich. Wenn nach dem Befüllen des Katalysators Kohlendioxid unter Druck eingesetzt wird, ist es schwierig, während des Erhitzungs- und Reduktionsprozesses zu gewährleisten, dass der Druck des Kohlendioxids im Turm nicht über einen bestimmten Wert steigt (in der Regel sollte dieser Wert bei 6 % liegen; bei einigen Katalysatoren im Ausland liegt dieser Wert bei 20 %). Wenn der Kohlendioxiddruck zu hoch wird, kann dies die Struktur der Kupferkristalle im Katalysator beeinträchtigen – was wiederum die Aktivität des Katalysators stark beeinflusst.
Reply #52016-12-16
Das geht wirklich nicht – du drückst mit Reaktionsgas zu. Damit willst du doch den Zerfall des Katalysators beschleunigen!
Reply #62016-12-20
Kritischer Druck von Kohlendioxid: 7,4 MPa, kritische Temperatur: 31 °C. Es wäre lustig, wenn man versehentlich einen Turm aus Trockeneis erstellen würde
Reply #72016-12-22
Antwort: Nein, der Druck im Syntheseturm bei der Herstellung von Methanol aus Kohle sollte in der Regel bei 5,6 MPa liegen. Der Anteil an Kohlendioxid sollte 6 % nicht überschreiten. Ein zu hoher Druck führt zu mehr Nebenreaktionen des Katalysators sowie zur Entstehung größerer Mengen an Verunreinigungen wie Paraffin.

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