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Dieser Beitrag wurde zuletzt von jacques0920 am 20.12.2016 um 08:22 bearbeitet. Hallo zusammen, ich bin Anfänger im Bereich der Raffinerietechnik. Gibt es im Vergleich zur verzögerten Katalytischen Kracking-Technologie technische Vorteile der katalytischen Kracking-Technologie für Schweröl? Warum kann die verzögerte Katalyse nicht anstelle der katalytischen Crackung von Schweröl verwendet werden? Danke.
Es spielt keine Rolle, welche technischen Vorteile vorhanden sind – da es sich um unterschiedliche Endprodukte handelt, können sie einander nicht ersetzen. Hoher katalytischer Energieverbrauch und hoher Ausbeute an Flüssigkeit – hauptsächlich bei der Verflüssigung von Benzin –, während bei der Koksherstellung Diesel erzeugt wird. Ob der Nutzen gut oder schlecht ist, hängt vom Markt ab.
Der Prozess der verzögerten Katalysebehandlung besteht hauptsächlich darin, dass Schweröl bei hohen Temperaturen in Dieselkraftstoff und Petroleumbrennstoff umgewandelt wird. Es weist einen hohen Energieverbrauch auf, die Ausbeute ist gering, und der Zusatzwert des Nebenprodukts, des Petroleumkoks, ist sehr niedrig. Die katalytische Krackung weist im Vergleich zur verzögerten Pyrolyse höhere Anforderungen an die Reaktionsbedingungen sowie eine größere Betriebskomplexität auf, bietet aber eine höhere Produktausbeute und eine bessere Qualität des Endprodukts.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Eiskalter Radio am 16.12.2016 um 13:50 bearbeitet
Eines verwendet üblichen Schlamm, das andere reduzierten Schlamm. Bei der katalytischen Krackung entsteht ebenfalls Koks, allerdings in geringeren Mengen. Dieser Koks sammelt sich im Katalysator an und wird bei dessen Regeneration verbrannt. Die Koksproduktivität bei der verzögerten Koksgewinnung liegt bei etwa 30 %, wodurch eine beträchtliche Menge an Koks erzeugt wird. Heutzutage ist es die Prozesstechnik zur Umwandlung von Kohle in Öl. Verzögerte Kokung ist die Umwandlung von Öl in Kohle – aus prinzipiellen Gründen hat sie keinen Vorteil
Die Katalytische Krackanlage ist als zentrales Gerät in den heimischen Kraftstoffraffinerien derzeit die wichtigste Anlage zur Herstellung von Olefinen und Benzin. Die Kokereianlage ist als Hauptverarbeitungsanlage für abgesenktes Teeröl sowie für minderwertiges Schweröl in Betracht zu ziehen. Aufgrund der Eigenschaften dieser Anlagen ist die Ausbeute an Leichtöl gering. Angesichts der zunehmend strengen Umweltauflagen besteht mit der Entwicklung von Anlagen zur Hydrierung von Schweröl sowie der Weiterentwicklung der Hydrierung in Schwingbettanlagen eine Tendenz, diese Anlagen allmählich anstelle von Koksereianlagen einzusetzen.
Die katalytische Zerkleinerung von Schweröl kann noch nicht das gesamte minderwertige Schweröl verarbeiten – das ist wohl der Hauptgrund, warum sie die Kokerei nicht ersetzen kann
Die Koksherstellung wird als „Mülltonne“ für Schweröl bezeichnet – genauso wie die Rückgewinnung von Leichtkohlenwachsen als „Mülltonne“ für leichte Verbindungen gilt. Es handelt sich dabei um Anlagen, die Abfälle in wertvolle Produkte umwandeln. Das ist wichtig – der zugrundeliegende Mechanismus ist hingegen weniger entscheidend. Schließlich kann ein Teil des Schweröls nicht durch katalytische Verfahren verarbeitet werden. Zudem sind die Erträge und Vorteile anderer Verfahren nicht mit denen der Koksherstellung vergleichbar. Das ist auch der Grund für die Existenz der Koksherstellung.