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Klassifizierung von Hebevorrichtungen Nach dem Konstruktionstyp lassen sich Hebevorrichtungen in drei Hauptkategorien einteilen: leichte und kleine Hebevorrichtungen, Kräne sowie Aufzüge. 1. Leichte und kleine Hebevorrichtungen: Leichte und kleine Hebevorrichtungen verfügen in der Regel nur über einen Hebewerkmechanismus. Zu den gängigen Beispielen gehören Hebel, elektrische oder handbetriebene Winde, Seilwinden sowie Kabelwinde. 2. Kräne: Wenn eine Hebevorrichtung neben einem Hebewerkzeug auch weitere Bewegungsmechanismen aufweist, dann ist ihre Konstruktion unweigerlich viel komplexer als bei einfachen, kleineren Hebevorrichtungen mit nur einem Mechanismus. Solche Hebevorrichtungen bezeichnen wir als Kräne. Je nach Typ der Metallkonstruktion lassen sich Kräne in Kräne mit Brückenkonstruktion und Kräne mit Armkonstruktion einteilen. 3. Aufzüge: Häufig vorkommende Arten sind senkrechte Aufzüge sowie normale Aufzüge. Hebevorrichtungen der Lift-Kategorie haben nur einen Hebemechanismus. Aus Sicherheitsgründen sind Aufzüge mit umfangreichen Sicherheitsvorrichtungen sowie weiteren Zusatzsystemen ausgestattet. Ihre Komplexität ist mit der von kleinen Hebevorrichtungen nicht vergleichbar, weshalb sie in eine eigene Kategorie eingeteilt werden. Von allen Arten von Hebevorrichtungen sind Brückenkräne sowie Kräne mit Armen die am häufigsten eingesetzten und leistungsstärksten Hebevorrichtungen. Nun wollen wir uns genauer mit dieser wichtigen Kategorie von Hebevorrichtungen beschäftigen. 1. Brückenkrane: Die größte Besonderheit von Brückenkränen ist, dass sie eine brückenförmige Metallkonstruktion als Haupttrageelement verwenden. Das Greifgerät hängt an einem Kranwagen, der entlang der Hauptträger fahren kann. Kräne vom Typ Brückenträger führen die Transportarbeiten mit Materialien in einem rechteckigen dreidimensionalen Raum durch, indem sie durch die Auf- und Abbewegungen des Hebevorrichtungsmechanismus sowie durch die horizontalen Bewegungen des Fahrzeugmechanismus arbeiten. Kräne vom Typ Brückenkräne können je nach Strukturform weiter in Brückenkräne (umgangssprachlich auch Hängebahnen oder Kräne genannt), Torkräne (auch als Brückenkräne mit Stützen bezeichnet, einschließlich Ladebrücken und Container-Torkräne) sowie Seilkräne (bei denen aufgrund der großen Spannweite Seile anstelle des brückenförmigen Hauptträgers verwendet werden) unterteilt werden. 2. Kräne mit Ausleger – Die Strukturmerkmal von Kränen mit Ausleger ist, dass sie einen ausfahrbaren, drehbaren Ausleger als Haupttrageelement haben. Ihre Antriebseinheiten umfassen neben dem Hebevorrichtung normalerweise auch eine Drehvorrichtung und eine Auslegerverstellvorrichtung. Durch die kombinierte Bewegung dieser vier Einheiten – Hebevorrichtung, Auslegerverstellvorrichtung, Drehvorrichtung und Betriebsvorrichtung – ist es möglich, Lade- und Entladearbeiten in kreisförmigen oder länglich-ovalen Räumen durchzuführen. Zum Beispiel mobile Kräne (Kraftfahrzeugkräne, Reifenkräne, Kettenkräne), Turmkräne, Schwenkkräne usw. Neben der Klassifizierung nach dem Konstruktionstyp können Kräne auch nach ihren Fahreigenschaften in Schienenfahrkräne und Schienenlose Kräne unterteilt werden. Schienenfahrzeuge mit Hebevorrichtung sind mit Rädern ausgestattet und können in begrenztem Umfang auf verlegten Schienen arbeiten, beispielsweise verschiedene Brückenkräne, Turmkräne, Portalkräne usw. Die Antriebseinrichtung der schienenlos fahrenden Kräne ist mit Gummireifen oder Ketten ausgestattet. Es handelt sich dabei um verschiedene Arten von mobilen Kränen, die eine gute Mobilität besitzen und auf verschiedenen Untergründen über lange Strecken fahren können. Dadurch können sie flexibel den Arbeitsort wechseln. Die meisten Kräne sind universell einsetzbar und werden in Werkstätten, Lagerräumen sowie auf Freilagerflächen verwendet. Es gibt auch viele Kräne, die speziell für bestimmte Arbeitsplätze oder bestimmte Verarbeitungsvorgänge konzipiert sind. Zum Beispiel gibt es Metallkräne wie Schmelzofenkräne oder Gussformentladekräne, Kräne für die Wärbeverarbeitung wie Gießkräne oder Schmiedekräne, Kräne, die speziell für den Lade- und Entladevorgang in Häfen eingesetzt werden wie Hafenkräne oder Schiffsentladekräne, Stapler für Lagerhäuser sowie schwimmende Kräne, die speziell für Arbeiten auf See verwendet werden. Kräne werden in vielen wichtigen Bereichen der Volkswirtschaft weit verbreitet eingesetzt und gehören zu den grundlegenden Geräten für die Organisation der Produktion in der modernen Logistik und Fertigung. Die zukünftige Entwicklung der Kräne besteht darin, ihre Hebeleistung weiter zu steigern, sie größer zu machen und somit ihren Einsatzbereich zu erweitern ; Steigern des technologischen Anteils, Umsetzung der Mechatronik, Erhöhung des Niveaus der Anwendung von Computertechnologien ; Erhöhung der Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie des Komforts bei der Arbeit.