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Arten von Hebeunfällen und Analyse der Ursachen: Aus der Analyse des Hebevorgangs geht hervor, dass die besondere Konstruktion der Hebevorrichtungen sowie die Art und Weise, wie sie bewegt werden, an sich bereits viele Gefahrenfaktoren mit sich bringen. Diese Gefahrenfaktoren sind die Ursache für Unfälle. Es gibt verschiedene Arten von Gefahren – sowohl offensichtliche als auch potenzielle. Verschiedene Gefährdungsfaktoren können sich oft miteinander verbinden. Die wichtigsten Arten von Unfällen bei der Hebevorgängen sind folgende: 1. Verletzungen durch den Sturz schwerer Gegenstände. Es gibt viele Ursachen für den Sturz solcher Gegenstände. Häufige Ursachen sind beschädigte Hebevorrichtungen oder Behälter, schlecht befestigte Gegenstände, die dadurch herunterfallen können, sowie falsche Befestigung der Haken. Auch ein plötzlicher Stromausfall an den elektromagnetischen Saugern kann dazu führen, dass die gehobenen Gegenstände herunterfallen. Fehler oder Schäden an den Teilen der Hebevorrichtung (insbesondere Ausfälle der Bremse, Risse in den Seilen oder im Haken usw.) können dazu führen, dass schwere Gegenstände herunterfallen. Außerdem können durch herabfallende schwere Gegenstände sekundäre Verletzungen entstehen, die durch gefährliche Materialien beim Heben verursacht werden. Zum Beispiel können hochtemperaturige flüssige Metalle sowie brennbare, explosive, giftige oder korrosive Stoffe aufgrund ihrer physikalischen und chemischen Eigenschaften zu Verbrennungen, Schäden durch Staub oder Vergiftungen führen. 2. Verlust der Stabilität des Krans: Es können zwei Ursachen für den Verlust der Stabilität eines Krans vorliegen: Erstens durch unsachgemäße Bedienung – beispielsweise Überlastung, zu schnelles Bewegen des Armes oder zu schnelle Drehungen –, zweitens durch unebene Standbeine oder ein absinkendes Fundament. Dadurch entsteht ein Momentungleichgewicht, wodurch der Kran umkippt ; Zweitens kann es aufgrund der Neigung oder der Windlast dazu kommen, dass der Kran über eine geneigte Straße oder Schiene rutscht und dadurch unerwünschte Verschiebungen, ein Ausrutschen aus den Schienen oder sogar ein Umkippen eintritt. 3. Zerstörung von Metallkonstruktionen: Große Metallkonstruktionen sind wichtige Bestandteile verschiedener Brückenkräne, Turmkräne und Portalkräne. Sie bilden das Gerüst des gesamten Krans – sie tragen nicht nur das Eigengewicht des Krans sowie die zu hebenden Lasten, sondern schaffen auch den räumlichen Rahmen für die Krantechnik. Aufgrund der unterschiedlichen metallischen Konstruktionen der Kräne unterscheiden sich auch die Arten von Schäden an diesen Konstruktionen. Beispielsweise kann es bei Brückenkränen und Torkränen zu einer übermäßigen Durchbiegung der Hauptträger oder zum Einsturz der Stützen kommen. Bei Turmkränen und Schienenkränen können wiederum die Arme des Krans herunterfallen oder der Turm umfallen. Der Zusammenbruch von Metallkonstruktionen kann oft zu schweren Verletzungen oder sogar zu tödlichen Unfällen führen. 4. Verletzungen durch Stürze von großen Höhen: Die Geräte für den Materialtransport sind sehr groß – die Hauptträger von Brückenkränen sind in der Regel über zehn Meter hoch. Bei Turmkränen und Schrägkränen beträgt die Höhe sogar mehrere Dutzend Meter. Um eine gute Sicht auf die Baustelle zu haben, werden die Führerkabinen oft in großer Höhe an Metallkonstruktionen angebracht. Auch viele Geräte werden hoch oben installiert. Bei dem Auf- und Abbau von Turmdrehkranen an anderen Standorten, bei der Wartung und Reparatur von Ausrüstungen in großer Höhe sowie bei Sicherheitsinspektionen besteht die Gefahr, dass Personen aus großer Höhe herunterfallen und sich verletzen könnten. 5. Quetsch- und Zerdrückungsverletzungen: Bei einigen Brückenkränen fehlen auf beiden Seiten der Schienen geeignete Sicherheitswege. Bei Turmkranen oder Mobilkränen ist der Radius der Drehbewegung des Kranauslegers zu gering im Vergleich zur Entfernung zu den benachbarten Gebäuden. Dadurch kann es während des Betriebs oder der Drehbewegung des Krans dazu kommen, dass andere Personen, die sich noch in dieser Zone aufhalten, verletzt werden. Aufgrund der Mobilität des gesamten Krans können Bedienfehler des Fahrmechanismus oder ein Versagen der Bremsen dazu führen, dass der Kran unkontrolliert rollt und Personen dadurch verletzt oder überfahren werden. Mobile Krane, die auf Straßen unterwegs sind, können außerdem an Verkehrsunfällen beteiligt sein. 6. Stromschlagverletzungen: Die meisten Krane werden elektrisch angetrieben – entweder über Kabel oder durch freiliegende Leitungen, über die der Strom zugeführt wird. Wenn irgendein Teil des Krans oder das gehobene Lastobjekt zu nahe an eine unter Strom stehende Leitung kommt oder diese berührt, kann es zu Stromschlagverletzungen kommen. Auch bei mobilen Kränen kommt es häufig zu Unfällen durch Berührung mit Hochspannungsleitungen, wenn sie in der Nähe solcher Leitungen arbeiten. Direkter Stromschlag oder Schäden durch Überspannungen können zu Stromunfällen führen. 7. Weitere mechanische Verletzungen: Verletzungen wie Quetschungen, Zerquetschungen oder Stichverletzungen, die entstehen, wenn Körperteile mit beweglichen Bauteilen in Berührung kommen; Verletzungen durch das Ausspritzen von Hochdruckflüssigkeit aufgrund von Beschädigungen an Hydraulikkomponenten oder -leitungen; Verletzungen durch herumfliegende Teile, die bei der Zerstörung von beweglichen Bauteilen entstehen; sowie Verletzungen durch das plötzliche Zurückfedern von Seilen oder Zügen – all diese Arten von Verletzungen, die bei normalen Maschinen auftreten können, können auch beim Einsatz von Kränen vorkommen.