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Im Internet stand, dass eine Anpassung des Kokserhitzzyklus zu Veränderungen der Temperatur im Brennraum des Kokereis führt – also zu einer Veränderung der Heizintensität. Je kürzer der Koksbildungszyklus ist, desto höher ist die Heizintensität, desto höher ist die Verbrennungstemperatur, desto größer ist der Abgasfluss und desto höher ist die Konzentration an Stickoxiden. Umgekehrt gilt: Je geringer der Abgasfluss ist, desto niedriger ist die Konzentration an Stickoxiden. Ich habe das Gefühl, dass neben den Stickoxiden auch die Konzentration an SO2 stark beeinflusst wird Hat jemand von Ihnen schon über diese Frage nachgedacht?
Zuerst muss geklärt werden, warum SO2 entsteht, und danach wird analysiert! Im Allgemeinen stammt SO2 aus zwei Quellen: 1. Die Reinigung des Koksgas wird nicht ordnungsgemäß durchgeführt ; 2、Durchsickern im Oferkörper der Koksofen
Das bedeutet also, dass die Erzeugung von SO2 keinen direkten Zusammenhang mit der Temperatur hat. Folglich hat jede andere Koksbildungskurve nur einen geringen Einfluss auf die Konzentration von SO2, oder?
Beim Verbrennen von Koksgas entstehen pro Kubikmeter etwa 5–6 Kubikmeter Abgase. Aus Kostengründen ist es daher sinnvoller, die Entschwefelung bereits in der Anfangsphase der Aufbereitung des Koksgases durchzuführen
Entschuldigung, ich bin nur neugierig, ob es Unterschiede im SO2-Gehalt der Abgase bei verschiedenen Verkohlungszyklen gibt – die Entschwefelung habe ich noch nicht berücksichtigt.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von hotboy3327 am 27.12.2017 um 22:35 bearbeitet. Die Länge der Brenndauer hat Einfluss auf den SO2-Gehalt: Wenn die Brenndauer verlängert wird, ziehen sich die Feuerfestziegel im Ofen zusammen, wodurch die Fugen zwischen den Ziegeln größer werden. Insbesondere bei unzureichender Kontrolle der Eisenkomponenten kann es leicht zu großen Undichtigkeiten kommen. Außerdem verlängert sich die Koksbildungsdauer. Gegen Ende dieser Phase gelangt Luft in den Kohlenstoffraum, wodurch das Graphit in den Fugen zwischen den Ziegeln verbrennt. Zudem ist aufgrund der langen Koksbildungsdauer die Erwärmungsgeschwindigkeit gering, weshalb auch die Bildung neues Graphits sehr langsam erfolgt. Unverbrannter Gasstrom gelangt in das Verbrennungssystem, was zu einem deutlichen Anstieg von SO2 führt. Eine Verlängerung der Koksbildungszeit führt unweigerlich zu einer Verringerung des NOX-Ausstoßes, da die Flammentemperatur sinkt und dadurch die Bildung von hochtemperaturempfindlichen NO-Verbindungen verringert wird
Die Erfahrung zeigt, dass eine Kochezeit von 36 Stunden der niedrigste Wert ist