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Beginnen wir erst einmal mit dem Display. Handydisplays gibt es hauptsächlich in zwei Arten: LCD und OLED. Der Autor ist hier ebenfalls verwirrt. Die Anzeige bei herkömmlichen TFT-LCDs umfasst eine Hintergrundbeleuchtung, eine Lichtleitplatte, eine Flüssigkristallschicht sowie Filter. Die Hintergrundbeleuchtung gibt weißes Licht ab. Durch das Anlegen unterschiedlicher Spannungen auf die Flüssigkristallschicht entstehen verschiedene Verdunkelungseffekte, wodurch Helligkeitsunterschiede erzeugt werden. Unter „Anzahl der Bit“ versteht man dabei die Anzahl der möglichen Spannungen, die angewendet werden können. Bei 8 Bit gibt es beispielsweise 2^8 mögliche Kombinationen – das entspricht wiederum der Anzahl der möglichen Grautöne. Dabei ist nur Weiß vorhanden; erst durch die Filter erhält das weiße Licht Farben. TFT ist die Ansteuerungsschicht auf dem Bildschirm, wissenschaftlicher Name: Flachbild-Feldeffekttransistor. Jedes Pixel wird von einem in ihm integrierten Transistoren angesteuert. Die Panel-Typen, von denen wir sprechen – wie TN, VA, IPS, CPA usw. – werden anhand der Anordnung der Flüssigkristallmoleküle unterschieden. Doch ihre Steuerungsschichten bestehen alle aus TFTs – das heißt, TFTs übernehmen in diesen Paneln die Funktion von Schaltern. Heutzutage werden bei TN-, IPS- und VA-Paneln ebenfalls TFTs als Schalter verwendet. Auf dem Markt gibt es im Grunde genommen nur IPS-Panel mit TFTs. Derzeit wird OLED in AMOLED und PMOLED unterteilt, wobei AMOLED eine Antriebsschicht enthält, weshalb es ein TFT hat. Hier ist damit gemeint, dass die Farben, die mit einem TFT-Display dargestellt werden, die sogenannten „echten“ Farben sind – was unter „falschen Farben“ zu verstehen ist, weiß der Autor nicht.
Die oft erwähnte IPS-Technologie ist eine von dem japanischen Unternehmen Hitachi entwickelte LCD-Technologie. Es handelt sich dabei nicht um ein Material für Bildschirme, sondern lediglich um den Namen einer Technologie. Im Grunde genommen besteht die Steuerschicht bei IPS aus TFT. Der IPS-Bildschirm verändert die Anordnung der TFT-Flüssigkristallmoleküle, wodurch er einen größeren Betrachtungswinkel aufweist. Bei Berührung der Bildschirmoberfläche entstehen keine sichtbaren Wellen – es handelt sich also um einen sogenannten „harten“ Bildschirm. Zudem wird die Farbwiedergabe verbessert und das Bild wirkt realistischer. In all diesen Aspekten ist der IPS-Bildschirm den herkömmlichen TFT-Bildschirmen überlegen. Es sei hier erwähnt, dass man bei der Verwendung von LCD-Bildschirmen oft feststellt, dass es auf dem Bildschirm Leuchtpunkte gibt, die die Sicht beeinträchtigen. Das liegt daran, dass, wenn die Transistoren auf dem Bildschirm ausfallen und zu sogenannten „Totpunkten“ werden, diese in der Regel als Leuchtpunkte sichtbar sind. Bei IPS-Bildschirmen hingegen entstehen anstelle davon schwarze Punkte, bei denen kein Licht mehr erscheint. Daher muss man sich bei der Auswahl eines IPS-Bildschirms keine Sorgen wegen Leuchtpunkten machen (wie schwarze Punkte aussehen, weiß ich allerdings nicht). . . ) Der beste IPS-Bildschirm ist wohl der von LG, soweit ich weiß. . .
Super AMOLED: Die Konstruktion eines AMOLED-Bildschirms besteht aus drei Schichten – dem AMOLED-Anzeigebildschirm, dem Touch-Sensor-Panel sowie der äußeren Schutzglasschicht. Das Super AMOLED weist keine mittlere Touch-Sensor-Schicht mehr auf, sondern der Touch-Sensor ist direkt in die AMOLED-Anzeigeschicht integriert. Super-AMOLED-Panel sind dünner als AMOLED-Bildschirme und sind außerdem native Touch-Panels. Im Gegensatz zu AMOLED-Bildschirmen, die Touch-Sensoren sowie eine Luftschicht benötigen, ist der Touch-Eingang bei Super-AMOLED-Paneln empfindlicher. Zudem wirkt die Farbdarstellung aufgrund des Fehlens einer zusätzlichen Schicht lebendiger. Es scheint heller zu sein als AMOLED und gleichzeitig eine höhere Empfindlichkeit bei der Berührung zu haben. Daher ist Super AMOLED eine verbesserte Version von AMOLED. Super AMOLED ist ein eigenes Produkt von Samsung. Super AMOLED verwendet OnCell. On-cell ist die Methode, bei der die Funktionen des Touchpads zwischen der Farbfilterplatte und der Polarisationsplatte untergebracht werden, während In-cell die Methode darstellt, bei der die Funktionen des Touchpads in den LCD-Pixeln integriert werden. Oncell ist im Vergleich zur Incell-Technologie einfacher, doch derzeit ist die Qualitätsrate bei der Herstellung von Incell nicht hoch. Noch etwas, was man beachten sollte: Man geht in der Regel davon aus, dass bei einem vollflächig bedeckten Display im Ausgeschaltenzustand alles schwarz ist. Das ist jedoch nicht korrekt – bei einigen Modellen mit vollflächigem Display ist das nicht der Fall; es kann auch eine leichte Weißeinfärbung vorhanden sein. Ich bitte die Experten um Rat bezüglich der genauen Gründe dafür. . . . Über Dinge wie OGS gibt es wohl nichts Besonderes zu sagen. .
Kommen wir nun zu Bildschirmen mit hohem PPI und 1080P. Die Flaggschiffe der verschiedenen Handyhersteller werden alle als 1080p-Handys beworben. Die PPI-Werte liegen bei 400+ – im nächsten Jahr sollen es sogar 500+ sein. Aber ist das wirklich notwendig? Das menschliche Auge kann die Auflösung des Bildschirms nur bis zu einem gewissen Grad erkennen. Auf einer bestimmten Entfernung sind 10.000 PPI und 300 PPI für das bloße Auge nicht unterscheidbar. Eigentlich reicht eine ausreichende Auflösung aus – eine zu hohe Auflösung belastet lediglich den GPU und den Bandbreitenbedarf.