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Warum wird für die Isolierflüssigkeit in mechanischen Dichtungen Transformatoröl verwendet? Welche Eigenschaften hat Transformatoröl? Gibt es irgendwelche Anforderungen und Standards bezüglich der Isolierflüssigkeit?
Es wird in den Spülstandards für mechanische Dichtungen nach API682 beschrieben
Kann API682 es mir per E-Mail schicken? Ich habe es nicht gefunden
Die in Tabelle 10 des Anhangs A von API682 aufgeführten empfohlenen Materialien für Schmiersysteme von Pumpen (geeignet für Zentrifugalpumpen und Rotationspumpen) – Auswahl des Stöß-/Pufferflüssigkeits. Bei der Auswahl der Stöß-/Pufferflüssigkeit sollten folgende Punkte berücksichtigt werden: a) Die Kompatibilität des Flüssigkeits mit dem zu schließenden Pumpenfluid, damit es keine chemischen Reaktionen oder eine Gelformung bzw. Ausfällung kommt, falls das Stöß-/Pufferfluid in das Pumpenfluid oder umgekehrt eindringt. b) Kompatibilität des Fluids mit den Metallteilen, Gummiteilen und anderen Materialien der Dichtungs-/Spülungssysteme. In Systemen mit druckbeaufschlagtem Blockierfluid, bei denen eine Gasschicht zum Erhöhen des Drucks verwendet wird, muss besonderes Augenmerk auf die Anwendungsbedingungen sowie auf die Auswahl des Blockierfluids gelegt werden. Mit zunehmender Temperatur und Druck steigt die Löslichkeit des Gases im blockierenden Fluid. Wenn der Druck gesenkt oder die Temperatur gesenkt wird, entweicht das Gas aus der Lösung, was zu Schaumbildung führt und zu Verlusten im Kreislauf des blockierenden Fluids kommt. Dieses Problem tritt häufig bei hochviskosen, verstopfenden Flüssigkeiten auf, wie zum Beispiel beim Einsatz von Schmierstoffen bei Drücken über 10 Bar. Die Viskosität des Stau-/Pufferflüssigkeits muss im gesamten Betriebstemperaturbereich überprüft werden, wobei insbesondere auf die Viskosität beim Start geachtet werden sollte. Die Viskosität bei der niedrigsten Temperatur sollte unter 500 mm²/s liegen. a) Bei Betriebstemperaturen über 10 °C eignen sich als Verstopfungs-/Dämpfungsmittel hydrokarbhaltige Flüssigkeiten mit der folgenden Viskosität: Bei 38 °C sollte die Viskosität unter 100 mm²/s liegen ; Bei 100 °C liegt die Viskosität bei 1–10 mm²/s. b) Bei Betriebstemperaturen unter 10 °C eignen sich als Verstopfungs-/Pufferflüssigkeiten für Kohlenwasserstoffe Flüssigkeiten mit der folgenden Viskosität: Bei 38 °C sollte die Viskosität zwischen 5 und 40 mm²/s liegen ; Bei 100 °C liegt die Viskosität bei 1–10 mm²/s. c) Für wässrige Ströme reicht eine Mischung aus Wasser und Ethylen- oder Propylenglykol aus; Autokühlflüssigkeit darf nicht verwendet werden. Kälteschutzmittelzusätze neigen dazu, sich an den Dichtungen abzulagern, und können durch Gelifierung zu einem Versagen der Dichtungen führen. d) Bei der niedrigsten Umgebungstemperatur vor Ort darf die Flüssigkeit nicht gefrieren. Atmosphärische Lecks durch flüchtige und giftige Flüssigkeiten oder die damit verbundenen Behandlungen dürfen die Umwelt nicht verschmutzen. a) Der Anfangsdestillationspunkt des Fluids sollte mindestens 28 °C über der Umgebungstemperatur liegen. b) Bei Vorhandensein von Sauerstoff muss der Flammpunkt über der Betriebstemperatur liegen. c) Wenn Ethylenoxid als Verstopfungsflüssigkeit verwendet wird, kann es als schädliche Substanz/schädlicher Abfall angesehen werden. Das Fluid muss in der Lage sein, drei Jahre oder länger ohne Qualitätsverlust kontinuierlich zu funktionieren, und nach der Verwendung dürfen keine Ablagerungen, Polymere oder Rußpartikel vorhanden sein. a) Bei Kohlenwasserstoffflüssigkeiten ist der Einsatz von hochreinem Paraffinöl oder synthetischem Öl ohne Schmier-/Antioxidationsadditive wirksam. b) Die Schmier-/Antioxidationsadditive in Industrieturbinenölen lagern sich auf den Dichtflächen ab.
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