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Der Gesamtphosphorgehalt im Abwasser ist in letzter Zeit weiterhin unzureichend. Vor einigen Tagen wurde die Menge an PAC zugegeben, um den Wert zu senken. Nach den bisherigen Erfahrungen sollte der Gesamtphosphorgehalt schnell sinken. Doch anhand der aktuellen Wasserqualität lässt sich feststellen, dass der Wert weiterhin nicht sinkt – er steigt sogar noch an. Daraufhin war der Fragesteller verblüfft, denn das passte nicht zu seinen bisherigen Erfahrungen. Ich möchte mich gerne an die erfahrenen älteren Brüder wenden und fragen: Liegt es daran, dass ich mich nicht schnell genug aus dem Schlamm befreien kann? Kann das Gesamtphosphor im Einlaufwasser überhaupt durch PAC entfernt werden? Wenn ja, dann hilft eine größere Menge an PAC auch nicht mehr. Zudem wird durch das Phosphor in PAC der Abwasserstrom beeinträchtigt, oder? Der Fragesteller ist unglücklich und sehnt sich nach den Tagen zurück, in denen der Gesamtphosphatgehalt im Wasser nur 0,2 betrug.
Da die Temperaturen derzeit hoch sind, kann im Sekundärbecken leicht eine anaerobe Reaktion in dem biologischen Schlamm stattfinden. Es ist möglich, dass das Schlammablassen nicht rechtzeitig erfolgt, wodurch der Schlamm zu lange im Zweiten Sedimentationsbecken verweilt, anaerob wird und dadurch Phosphor freigesetzt wird. Die Phosphatentfernung erfolgt durch das Entfernen von Schlamm – der Schlamm aus dem Zweiten Sedimentationsbecken muss rechtzeitig entfernt und zurückgeführt werden. Eine schnelle Lösung besteht darin, PAC in den Zweiten Sedimentationsbehälter einzubringen.
Zuerst muss die Veränderung des EingangstP überprüft werden. Wenn der TP des Zulaufwassers im Normalbereich liegt, kann die Schlammentnahme erhöht werden. Messen Sie den gelösten Sauerstoff im Zweiten Sedimentationsbecken – er sollte nicht unter 0,5 mg/l liegen
Ich habe das gleiche Problem. Wir behandeln Milchabfallwässer durch Hydrolyse-Aktivierung + Kontaktoxidation. Alle anderen Werte sind in Ordnung, der Phosphorgehalt im Wasser liegt ständig über dem Grenzwert. Nach den Tests war die Phosphatentfernung vor und nach der Kontaktoxidation nicht deutlich, im Gegenteil: Sie stieg sogar etwas an. Aus unbekannten Gründen bitte ich den Fragesteller oder andere Fachleute um Hilfe bei der Erklärung. Wir haben auch versucht, PAC am Eingang des Sedimentationsbeckens zuzusetzen, in einer Menge von etwa 100 mg/L. Die Entfernung von Phosphor war dabei sehr effektiv.