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Ich habe eine Frage an Sie alle: Bei einem aktuellen Projekt hatte der Auftraggeber die Anforderung, dass für Dampf (0,4 Mpa) SUS304 verwendet werden soll, während für das Kondenswasser SUS316L verwendet werden muss. Das Kondenswasser muss wieder in den Dampfkesselraum zurückgeführt werden, um dort als Nachfüllflüssigkeit verwendet zu werden. Warum sind die Anforderungen an das Material der Kondenswasserschläuche höher als die Anforderungen an das Material der Dampfschläuche?
Wir sind Kohlenstahl, Stahl Nr. 20.
Der Eisengehalt von Kohlenstahl ist doch hoch, oder?
Verstehe nicht, der Auftraggeber soll es einfach bekommen, man muss sich keine Sorgen machen.
Kondenswasser kann in einer gas- und flüssigkeitsbasierten Phase vorliegen. An Biegungen kommt es zu erheblicher Abtragung und Korrosion. In unserer Raffinerie sind viele Biegungen aus Kohlenstahl, die für den Transport von Kondenswasser verwendet werden, aufgrund dieser Abtragung und Korrosion abgenutzt und sogar durchbrochen. Auch das Material 316L weist jedoch einige Nachteile auf. In der Regel wird vorgeschrieben, dass nach einem Regulierventil mindestens ein Abstand von 10 Mal dem Rohrdurchmesser besteht – und zwar auch für die nächste Biegung nach dem Regulierventil. Dampfleitungen benötigen im Allgemeinen keine so hochwertigen Materialien; die Korrosion ist gering.
Für alles reicht 304 aus, zum Kondenswasser kann man ein L hinzufügen.
Ich habe vergessen hinzuzufügen: Dampf ist hier das Kondenswasser von sauberem Dampf, das direkt in den Entoxidierer im Dampfkesselraum zurückgeleitet wird. Ich frage mich, ob in diesem Zusammenhang bereits an Faktoren zur Verhinderung von Rohrkorrosion gedacht wurde?
Raffinerien arbeiten mit sauberem Dampf; wenn man den Sauerstoffentferner direkt entfernt, dürfen keine Verunreinigungen eindringen. Es ist angebracht, Edelstahl zu verwenden.