Wahl des Detektors für die giftigen Gase H2S, SO2?
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Es wird verlangt, den H2S-Gehalt in der Luft zu messen; bei einer Konzentration von ≥ 0,01 mg/m³ soll ein Alarm ausgelöst werden; Messung von SO2 in der Luft; Alarm bei einer Konzentration von ≥ 0,1 mg/m³. Frage an die Experten: Gibt es Gassensoren für giftige Gase, die in der Lage sind, solch geringe Konzentrationen zu messen? Nach einigen Recherchen liegt der Messbereich elektrochemischer Sensoren ungefähr bei 0–10 ppm, mit einer Genauigkeit von etwa 3 %. Können die oben genannten, so geringen Werte denn gemessen werden?Die Konzentration, die als Masse der Schadstoffe pro Kubikmeter Luft angegeben wird, nennt man Massen-Volumen-Konzentration. Die Einheiten sind Milligramm pro Kubikmeter oder Gramm pro Kubikmeter. Die Umrechnungsbeziehung zu ppm ist folgende: X = M·C/22,4; C = 22,4·X/M. Dabei bedeutet: X – die Konzentration des Schadstoffs in Milligramm pro Normkubikmeter ; C – Konzentrationswert der Schadstoffe in ppm ; M – molare Masse des Schadstoffs. Aus der obigen Gleichung lässt sich folgende Beziehung ableiten: 1 ppm = M/22,4 (mg/m³) = 1000·m/22,4 µg/m³. Der MAC-Wert für Schwefelwasserstoff beträgt 10 mg/m³ – das entspricht 6,6 ppm. 0,01 mg/m³ entspricht wiederum 0,066 ppm. Die Messbereiche herkömmlicher Schwefelwasserstoffsensoren liegen in der Regel bei 0–100 ppm. Solch geringe Werte können natürlich nicht erfasst werden. Für Schwefeldioxid muss man die Werte selbst berechnen. All dies stammt übrigens aus der Norm GB50493. Wo könnt ihr eigentlich solche Geräte zur Messung von Spurengasen einsetzen? ? Umweltüberwachung? ?