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Das Unternehmen verfügt über einen Speicher, in den ein Ultraschall-Höhenmesser eingebaut werden soll. Zylindrische, aufrechte Edelstahl-Tanks mit kegelförmigen Ober- und Unterteilen. Der zylindrische Teil ist 7500 mm hoch und 2800 mm im Durchmesser. Der Füllstandsmesser soll etwa 500 mm vom Zentrum entfernt an dieser Stelle angebracht werden. Die Medien werden allgemein als Polyether bezeichnet (es handelt sich dabei um eine große Gruppe von Stoffen). Ihre Dichte liegt in der Nähe der des Wassers. Die Endprodukte wechseln häufig, wodurch die Dichte leicht variieren kann. Es ist mit Stickstoff abgeschlossen, der Druck liegt zwischen 0 und 10 kPa und ist instabil. Die Temperatur liegt ebenfalls um Raumtemperatur und ist instabil. Kann man bei diesen Bedingungen einen Ultraschall-Spiegel verwenden? Wenn es installiert werden soll, welche potenziellen Probleme könnten auftreten? Die Genauigkeit liegt unter 1 cm.
Polyether ist an sich nicht sehr flüchtig, im Behälter herrscht ein leichter Überdruck durch Stickstoff, daher gibt es aus technischer Sicht keine Probleme bei der Verwendung von Ultraschall. Der Nachteil ist, dass Ultraschall-Höhenmessgeräte nicht besonders stabil sind. Von schlechter Qualität sind die Ultraschallwellen – dadurch kann es zu Schwankungen in der Messung der Flüssigkeitshöhe kommen. Zudem ist die Genauigkeit in der Regel nicht hoch. Für einen Tank mit einer Größe von 7500 mm ist eine Genauigkeit von 10 mm erforderlich – das entspricht 0,13 %. Eine solche Genauigkeit können normale Ultraschall-Messgeräte nicht erreichen (zum Beispiel beträgt die Genauigkeit der FMU-Serie von E+H 0,2 %). Ich kenne die Leitfähigkeit von Polyethern nicht. Falls geeignet, wären Radare oder Guided-Wave-Radare in Bezug auf die Genauigkeit viel besser. Aus praktischer Erfahrung heraus ist außerdem die Stabilität der Radare besser als die der Ultraschallgeräte. Ein eingebauter statischer Druckpegelmesser in Kombination mit einem Drucksensor ist ebenfalls möglich.
Ich stimme dem, was im 2. Stock gesagt wurde, zu: Bei diesen Bedingungen ist die Verwendung von Ultraschall durchaus möglich. Doch auf lange Sicht können die im 2. Stock erwähnten Probleme auftreten. Es wird empfohlen, Radar oder Wellenleiter zu verwenden. Die Verwendung einer druckbasierten Messmethode wird hingegen nicht empfohlen – schließlich gibt es einen Stickstoffverschluss auf dem Tank, und der Auftraggeber verlangt eine hohe Genauigkeit. Das würde die Genauigkeit der Messergebnisse beeinträchtigen